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Elektronischer Laufzettel
Das RFID-System DTE100 bietet weitaus mehr Möglichkeiten als nur eine Adressabfrage mittels UID-Code. Der Anwender kann Daten auf den Transponder schreiben. Je nach Anforderungen stehen ID-Tags mit unterschiedlicher Speichergröße zur Verfügung. Das Produktportfolio von IFM Electronic umfasst neben LF-Transpondern mit bis zu 2 KBit Speichergröße auch HF-Transponder mit 16 KBit als FRAM-Variante, die unbegrenzt wiederbeschreibbar sind. Bei den Transpondern handelt es sich um passive Elemente. Zum Betrieb und zum Datenerhalt ist keine Betriebsspannung erforderlich.
Die Transponder lassen sich damit als „elektronische Laufzettel“ verwenden. Wichtige Produktdaten lassen sich direkt im Transponder speichern. Anders als bei referenzierten Datensätzen, die auf einem Rechner hinterlegt sind, sind diese Daten auch außerhalb des Rechnerverbundes abrufbar. Gerade bei Produktionsanlagen, die über mehrere Standorte verteilt sind, oder im weltweiten Einsatz bietet die Hinterlegung der Daten direkt am Produkt oftmals entscheidende Vorteile.
Alternative: RFID per AS-Interface
Oftmals kommt erfordert es die Applikation, dass viele RFID-Schreib- / Leseköpfe entlang einer Montagelinie oder Förderstrecke zur Identifizierung eingesetzt werden. Hierfür bietet sich als Alternative das RFID-System DTS 125 von IFM Electronic an. Die Besonderheit: sämtliche RFID-Schreib- / Leseköpfe verfügen über ein AS-i Busanschluss, können also über ein AS-i Netzwerk mit der Steuerung kommunizieren werden. Das vereinfacht nicht nur die Verkabelung und spart somit Kosten bei der Inbetriebnahme, es erlaubt auch eine einfache Erweiterung der Anlage. Die Schreib- / Lesekopfe DTS 125 besitzen die gleiche Quaderbauform wie Antennen des DTE100-Systems (40 x 40 x 66 mm).
Bis zu 31 RFID-Schreib- / Leseeinheiten können an ein zweiadriges AS-i Flachkabel angeschlossen werden. Die Kabellänge kann gemäß AS-i Spezifikation bis zu 100 m betragen. Ein Repeater verdoppelt die Distanz sogar. Damit lassen sich auch ausgedehnte Montagelinien oder Förderstrecken einfach mittels RFID ausstatten. Über E/A-Module kann der Anwender auch Standardsensoren oder Aktuatoren an die Busleitung anschließen. Das erlaubt eine besonders übersichtliche Verkabelung.
Neben den AS-i RFID-Komponenten bietet IFM Electronic ein komplettes Produktportfolio zum Aufbau einen AS-i Netzes an, beispielsweise Steuerungen, Gateways, E/A-Module oder Repeater.
Die RFID-Systemplattform findet breite Anwendungen in der Produktion zur Kennzeichnung von Werkzeugen oder zur Überwachung von Produktionsschritten. Wie auf einem elektronischen Laufzettel lassen sich Daten im Transponder speichern und auslesen.
Weitere Einsatzbereiche bieten sich in der Qualitätssicherung, der Automobilindustrie sowie in der Automatisierungs- und Fördertechnik. Einfach bei der Handhabung, flexibel in der Parametrierung – so kann der Anwender jede Identifikationsaufgabe problemlos und präzise lösen. (jv)
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