Induktivsensoren Resistent gegen aggressive Meeresluft

Redakteur: Jan Vollmuth

Die induktiven Outdoor-Sensoren IFRR (Näherungsschalter) und IWRR (Distanz messende Sensoren) von Baumer erfüllen die Anforderungen der höchsten Korrosivitätskategorie C5-M.

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(Bild: Baumer)
(Bild: Baumer)

Die induktiven Outdoor-Sensoren IFRR (Näherungsschalter) und IWRR (Distanz messende Sensoren) von Baumer haben aktuelle Korrosionstests mit Bravour bestanden. Beide Sensoren erfüllen die Anforderungen der höchsten Korrosivitätskategorie C5-M und sind deshalb bestens geeignet für den Einsatz unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen auf See oder an der Küste, z. B. in Windenergieanlagen.

Dabei werden schaltende induktive Sensoren werden vor allem zur Erfassung der Gondelposition und der Rotordrehzahl eingesetzt. Messende Sensoren kommen bei der Überwachung der Bremsen und Wellendurchbiegung zum Einsatz. Um die maximale Korrosivitätskategorie C5-M zu erlangen, wurden die Sensoren einem 1440 Stunden bzw. 60 Tage dauernden Salzsprühnebeltest gemäß ISO 9227 gefolgt von einem 720-stündigen Wasserdampfbeständigkeitstest gemäß ISO 6270 unterzogen. Im Ergebnis erfüllen diese Induktivsensoren damit höchste Ansprüche an die Korrosionsbeständigkeit und Baumer kann eine sehr hohe Lebensdauer seiner Produkte gewährleisten.

Hochwertige Materialien wie V4A-Edelstahl und spezielle Konstruktionsverfahren sind Garant für die hohe Beständigkeit der Induktivsensoren. Dank des einzigartigen Dichtigkeitskonzepts proTect+ sind sie auch nach unzähligen Temperaturzyklen noch komplett dicht nach Schutzart IP 69K und die zuverlässige Funktion kann auch nach vielen Tag-/Nacht-Zyklen garantiert werden. Dies macht die Sensoren besonders wartungsarm und führt zu einer mittleren Betriebsdauer (MTTF) von über 100 Jahren. Der große Temperaturbereich von -40 bis +70 °C sorgt zudem für konstant zuverlässige Messwerte und Detektionsergebnisse auch bei extremen Temperaturen oder großen Temperaturschwankungen. (jv)

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