Motion Controller

Quantensprung für die dezentrale Antriebstechnik

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Welche sind die aus Ihrer Sicht zentralen Feature?

Die Tatsache, dass wir einen Controller für DC-Kleinst- und Servomotoren anbieten, dass dieser Controller aber auch als integriertes Mo­tion Control System (MCS) verfügbar ist – mit über alle Typen und Schnittstellen hinweg einheitlicher Funktionalität. Wir schließen durch die höhere Strombelastbarkeit bei unseren großen Motoren auch die Leistungslücke nach oben und können – je nach Anwendung – die Positionierzeit halbieren bei deutlich verbesserter Regelung.

Gehört auch die autarke Funktionalität dazu?

Sie ist mit Sicherheit ein USP, wir sind einer der ganz wenigen Hersteller, der diese Möglichkeit anbietet. Die autarke Funktionalität stellen wir mittels Ablaufprogrammen in allen Schnittstellentechnologien zur Verfügung. Dabei können bis zu 8 Programme auf dem Motion Controller gespeichert, eines davon als Autostartfunktion genutzt werden. Neu ist hier auch ein optionaler Leseschutz für die von Kunden entwickelten Ablaufprogramme. Die Programme werden in Visual Basic erstellt, das trägt dem Konzept der dezentralen Intelligenz Rechnung.

Welche Rolle spielt der Motion Manager in diesem Zusammenhang?

Der Motion Manager ist der zentrale Zugang zur Flexibilität der Motion Controller. Der Anwender wählt einfach den Motor aus der Liste aus und gibt das Gebersystem an. Viele der neuen Tools machen es dem Nutzer leicht, alle Möglichkeiten des Controllers voll auszuschöpfen. So kann er Parameter in Blöcken sichten, ändern und speichern. Außerdem gibt es für jeden Controllertyp auch Dialoge zur Konfiguration der Parameter. Hinzu kommen die interaktiven Diagnosemöglichkeiten über die drei Basisschnittstellen RS232, USB und Canopen.

Wie reagieren die Kunden auf Ihr Angebot?

Die Resonanz ist sehr gut. Unsere Kunden versuchen unter anderem bisherige Lösungen mit unterschiedlichen Controllern zu vereinheitlichen. Wir können mit den neuen Controllern nicht mehr nur einfachere Anforderungen, sondern jetzt auch sehr komplexe abdecken. Auch Fremdmotoren werden jetzt an unsere Controller angeschlossen. Ein Trend scheinen dezentrale Anordnungen zu sein, bei denen auch IP-Schutz ein Thema ist oder Gewicht und Baugröße eine Rolle spielen.

Faulhaber fühlt sich also gut aufgestellt für die Zukunft?

Ja! Die Entwicklung der neuen Geräte war eines der größten Projekte, die wir je hatten; die reine Entwicklungszeit betrug etwa 3 Jahre. Jetzt können wir wirklich hohe Ansprüche erfüllen – die neuen Controller sind absolut Stand der Technik. Und: Wir bieten jetzt Komplettsysteme aus einer Hand, das bringt dem Anwender optimale Performance.

SPS IPC Drives 2016: Halle 4, Stand 4-346

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