Exzenterschneckenpumpen Pumpen für viskose Medien
Um ein Optimum zwischen Fördervolumen und Verschleißverhalten seiner Exzenterschneckenpumpen zu erreichen, hat Lutz Pumpen für das gesamte Programm einen leistungsfähigen Baukasten von unterschiedlichen Hydrauliken und Antriebsmotoren geschaffen.
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Hierbei wurden drei grundlegende Hauptbaureihen entwickelt, die in der Teileverwendung höchstmöglich übereinstimmen. Die kleine und vergleichsweise leichte Pumpe (11,5 kg) Lutz HD-E ist für einen Viskositätsbereich von 500 bis 4000 mPas ausgelegt. Mit einem Tauchrohrdurchmesser von 41 mm wird diese Pumpe überall dort eingesetzt, wo herkömmliche Fasspumpen durch die Viskosität des Fördermediums eingeschränkt sind. Schwerpunktmäßig werden damit Kleingebinde, Fässer und IBC entleert. Die Förderleistung beträgt mediumsabhängig 20 l/min. bei einem Förderdruck bis 4 bar. Um möglichst viele Anwendungen abzudecken, ist der Stator der Pumpe in PTFE ausgeführt. Für den Bereich der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie sowie Pharmazie gibt es eine physiologisch unbedenkliche (PU) Ausführung. Die Pumpe ist so konstruiert, dass sie mit wenigen Handgriffen demontiert und schnell gereinigt werden kann.
Die Pumpen Lutz B70 V-SR zeichnen sich durch das niedrige Gewicht und eine leichte Handhabung aus. Die Baureihe ist für ein breites Anwendungsspektrum entwickelt und gliedert sich in drei Kategorien. Die Förderleistungen betragen 12, 25 bzw. 50 l/min, bei einem Förderdruck von 6 bzw. 8 bar. Der Viskositätsbereich erstreckt sich von 1 - 30.000 mPas. Für den Einsatz im Ex-Bereich ist der Stator aus PTFE und die Gleitringdichtung in Kohle-Molybdän-Ausführung verbaut. In allen Nicht-Atex-Zonen stehen Ausführungen mit Torsionswelle oder Gelenkwelle zur Verfügung. Als Wellenabdichtungen werden unterschiedliche Gleitringdichtungen oder Stopfbuchspackungen eingesetzt. Entscheidend für die entsprechende Auswahl der Antriebswellen sind die jeweiligen Fördermedien sowie deren Viskosität.
Die B70 V Baureihen sind für Förderleistungen im Bereich leicht abrasiver Fördermedien geeignet. Der wesentliche Unterschied zu Pumpen im mobilen Einsatz liegt im Antriebskonzept. Bei hochviskosen Medien ist sicherzustellen, dass die zu fördernde Flüssigkeit in den Rotor/Stator Bereich gelangen kann. Hier sind wesentlich niedrigere Drehzahlen notwendig bzw. die Pumpendrehzahl ist an das jeweilige Fördermedium anzupassen. Mit diesen Pumpen können Flüssigkeiten bis 120.000 mPas und 120 l/min gefördert werden. Als Antriebsmotore kommen 400 V Motore IE2 gemäß EU-Standard zum Einsatz. Im Drehzahlbereich 6-oder 8-polig, bzw. als Getriebe-Drehstrommotoren mit oder ohne Frequenzumformer, sind diese für den S1 Dauerbetrieb ausgelegt. (qui)
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