Verbundwerkstoff Pultrusion-Bauteil zur Rotorblattanbindung

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

BASF hat ein durch Pultrusion (auch Ziehverfahren genannt) hergestelltes Bauteil aus dem Polyurethanharz Elastocoat C6226-100 vorgestellt.

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Pultrudierter Stab aus dem Polyurethanharz Elastocoat C6226-100 der BASF für die sichere Anbindung der Rotorblattwurzel an die Triebwerksgondel.
Pultrudierter Stab aus dem Polyurethanharz Elastocoat C6226-100 der BASF für die sichere Anbindung der Rotorblattwurzel an die Triebwerksgondel.
(Bild: D. Quitter, konstruktionspraxis)

Zusammen mit dem Partner Fiberline Composites hat die BASF dieses Harz für die Herstellung von pultrudierten Stäben für die sichere Anbindung der Rotorblattwurzel an die Triebwerksgondel entwickelt. Die kontinuierliche Pultrusion erlaubt eine bessere Ausrichtung der Fasern sowie die in-line-Integration einer Metallgewindebuchse, sodass eine hohe und konstante Produktqualität gewährleistet ist. Das Polyurethanharz stellt eine erhöhte Haftung zur Metallbuchse und zum Epoxid-Infusionsharz sicher. Mit dem vorgefertigten Bauteil wird das klassische Konzept mit seitlich angebohrten Löchern für die Fixierung der Metallbuchsen umgangen. Auf diese Weise lassen sich die Durchmesser von Blattwurzel und Blattnabe reduzieren und Materialmengen einsparen. (qui)

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