Schraubverbindung Prozesssicheres Verschrauben bei geringer Fehlerquote

Redakteur: Brigitte Michel

Häufig entsteht bei der Montage von Schrauben durch manuelles Einfügen oder bei beengten Einbauverhältnissen ein Winkelfehler. Die Schrauben werden dann einseitig um einen Gewindegang versetzt in das Bauteil platziert - sogenanntes "Cross-Threading" - und verkanten.

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Fehlerhafter Schraubfall: Die Schraube wird nicht senkrecht zum Aufnahmegewinde und somit um einen Gewindegang versetzt platziert. Eine Beschädigung des Aufnahmegewindes ist oftmals die Folge.
Fehlerhafter Schraubfall: Die Schraube wird nicht senkrecht zum Aufnahmegewinde und somit um einen Gewindegang versetzt platziert. Eine Beschädigung des Aufnahmegewindes ist oftmals die Folge.
(Bild: Böllhoff)

Es kommt zu Beschädigungen oder sogar zur Zerstörung des Aufnahmegewindes. Produktionsausfälle und teilweise erhebliche Nachbearbeitungskosten sind die Folge. Mit Navitight von Böllhoff lässt sich dieses Problem wirkungsvoll lösen. Das Besondere an den Navitight Schrauben ist die Geometrie des Gewindeauslaufs, denn der Außendurchmesser der schmaleren Schraubenspitze ist kleiner als der Kerndurchmesser des Mutterngewindes. Dabei bleibt die Gewindesteigung jedoch konstant. Beim Eindrehen der Schraube entsteht dadurch ein Moment, das Schraube und Mutter linear zueinander ausrichtet. Eine fehlerhafte Verschraubung wird somit wirkungsvoll verhindert.

Ursprünglich für die Automobilindustrie entwickelt, hat Navitight wegen seiner besonderen Eigenschaften auch Einzug in andere Branchen gehalten. Die Standardausführung besitzt einen Sechskant-Flanschkopf und ist verfügbar in den Abmessungen M 5 bis M 14. Weitere Antriebsformen und Abmessungen sind jederzeit auf Anfrage möglich. (bm)

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