Simulationssoftware Produktentwicklungsprozesse optimieren
Ansys hat die Version seiner technischen Simulationssoftware Ansys 14.0 vorgestellt. Mit der Ansys-Software können Produktentwicklungsprozesse optimiert und der Zeit- und Kostenaufwand für die Realisierung von Produktinnovationen reduziert werden.
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Im Bereich der Strukturmechanik bringt die Simulation der Struktur von Verbundwerkstoffen eine Reihe von Herausforderungen mit sich, beispielsweise das Definieren von vielen hundert oder tausend Lagen einer Struktur in unterschiedlichen Ausrichtungen oder die Analyse eines möglichen Fehlers für einzelne Lagen. Das speziell dafür ausgelegte Ansys Composite PrepPost-Tool erlaubt eine bedienerfreundlichere Handhabung solcher Modelle. Ansys 14.0 bietet eine enge Integration von Composite PrepPost mit anderen Funktionen zur Struktursimulation in Ansys Workbench.
Automatische Algorithmen und Mittelungsoptionen verbessert
Wenn die Simulationsergebnisse aus verschiedenen Bereichen der Physik genutzt werden sollen, ist der Austausch von Daten – z. B. Druckfeldern, Temperaturen oder Wärmeübergangskoeffizienten – mit externen Dateien ein Standardverfahren. Automatisierte Algorithmen sind ein effizientes Werkzeug, um Daten von einem Rechennetz auf ein anderes zu übertragen. In Ansys 14.0 wurden automatische Algorithmen und Mittelungsoptionen verbessert, um den Anwendern zusätzliche Kontroll- und Korrekturmöglichkeiten zu bieten. „Durch Verwendung von ANSYS-Werkzeugen zum Importieren von Punktwolkendaten können wir problemlos die Dicke aerodynamischer Profile auf 3D-Modelle für Statik- und Modalanalysen und auf achsensymmetrische Modelle für thermomechanische Untersuchungen unserer Motoren übertragen“, sagte Hervé Chalons, Ingenieur für Mechanik- und Strukturanalysen bei Turbomeca, einem Unternehmen des Safran-Konzerns, das Triebwerke für Hubschrauber entwickelt. „Mit den neu implementierten Glättungsalgorithmen und Kontrollwerkzeugen können wir die Qualität interpolierter Daten und die Stabilität des Mapping-Verfahrens sicherstellen. Letztendlich können wir mit diesen anwenderfreundlichen Funktionen sehr viel Zeit bei der Aufstellung unserer Simulationsmodelle einsparen.“
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