Nachhaltigkeit
Produkte neu denken

Ein Gastbeitrag von Frank Kaufmann, Director Technical Account Management, Ansys, now part of Synopsys 4 min Lesedauer

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Effizienz und Performance stehen seit jeher im Mittelpunkt der Produktentwicklung, das Thema Nachhaltigkeit wurde bisher oft erst am Ende des Prozesses berücksichtigt. Doch dieses Denken greift zu kurz.

Die Kombination aus digitaler Produktentwicklung, Simulation und Materials Data Management schafft die Grundlage für eine nachhaltige Industrie.(Bild:  Ansys)
Die Kombination aus digitaler Produktentwicklung, Simulation und Materials Data Management schafft die Grundlage für eine nachhaltige Industrie.
(Bild: Ansys)

Die Automobil-, Maschinenbau- und Konsumgüterindustrie stehen vor einer doppelten Herausforderung. Einerseits erwarten Kunden innovative, leistungsstarke und zugleich kosteneffiziente Produkte. Andererseits verschärfen sich weltweit die Anforderungen an Nachhaltigkeit und CO₂-Reduktion. In der EU sollen ab 2030 alle neuen Pkw 55 Prozent weniger CO₂ ausstoßen als 2021, ab 2035 ist ein Zulassungsverbot für Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotor geplant1. Gleichzeitig verpflichten sich immer mehr Unternehmen zu ambitionierten Net-Zero-Zielen – nicht zuletzt, um Investoren und Märkte zu überzeugen.

Doch während Effizienz und Performance seit jeher im Mittelpunkt der Produktentwicklung stehen, wurde Nachhaltigkeit bisher oft erst am Ende des Prozesses berücksichtigt. Dieses Denken greift zu kurz und ökologische Aspekte müssen als integraler Bestandteil von Design, Materialauswahl, Fertigung und Nutzung betrachtet werden.