gesponsertKabelschutzsystem Auf Herz und Nieren getestet

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Die Kabelschutzsysteme von PMA sichern weltweit die Betriebssicherheit von Energie- und Datenkabeln in Schienenfahrzeugen und der Bahninfrastruktur. Dahinter steckt fundiertes Fachwissen und intensive Entwicklungs- und Forschungsarbeit.

Die Materialzusammensetzung hinter den PMA-Kabelschutzsystemen ist das Ergebnis jahrelanger Forschung und Entwicklung. Dabei spielen insbesondere die verwendeten Materialien sowie deren Formulierung eine zentrale Rolle. Das Bild zeigt das R&D-Team bei der Auswahl der Materialzusammensetzung.(Bild:  ABB)
Die Materialzusammensetzung hinter den PMA-Kabelschutzsystemen ist das Ergebnis jahrelanger Forschung und Entwicklung. Dabei spielen insbesondere die verwendeten Materialien sowie deren Formulierung eine zentrale Rolle. Das Bild zeigt das R&D-Team bei der Auswahl der Materialzusammensetzung.
(Bild: ABB)

Kabel und Leitungen in Schienenfahrzeugen und der Bahninfrastruktur sind vielen Umwelteinflüssen ausgesetzt: Hitze, Kälte, mechanischen Belastungen wie Vibrationen, Stoß- und Zugkräften, aber auch Feuchtigkeit. Diese Einflüsse können die Funktion und Sicherheit der Kabel beeinträchtigen. Die Betreiber fordern darüber hinaus zuverlässige und langlebige Kabelschutzsysteme.

Umfassende Labortests

Erfassung einer PMA-Verschraubung mittels 3D-Scan.(Bild:  ABB)
Erfassung einer PMA-Verschraubung mittels 3D-Scan.
(Bild: ABB)

Um diesen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen, setzt PMA auf umfassende Labortests ihrer Kabelschutzsysteme. Bereits seit den Anfängen der PMA werden im eigenen Haus intensive Tests unter anspruchsvollen Bedingungen durchgeführt. Über die Jahre hinweg wurde die Ausstattung des Labors fortlaufend erweitert, um den wachsenden Anforderungen der Industrie gerecht zu werden. Mittlerweile stehen zwei hochmoderne Testlabors in Uster (Schweiz) und Coleshill (England) zur Verfügung, die mit einer großen Auswahl an Testeinrichtungen ausgestattet sind. Hier werden neue, aber auch bestehende Produkte auf Herz und Nieren getestet.

PMA führt intensive Prüfungen durch, um das Brandverhalten ihrer Kabelschutzsysteme zu überprüfen. Diese Tests umfassen die Prüfung der Flammwidrigkeit sowie die Bewertung der Emissionsrate von Rauchgasen.(Bild:  ABB)
PMA führt intensive Prüfungen durch, um das Brandverhalten ihrer Kabelschutzsysteme zu überprüfen. Diese Tests umfassen die Prüfung der Flammwidrigkeit sowie die Bewertung der Emissionsrate von Rauchgasen.
(Bild: ABB)

PMA-Produkte werden sowohl nach internationalen Normen als auch nach eigens entwickelten internen Prüfverfahren getestet. Mit mehr als 15 internen Werksnormen (PMA DO) bieten wir spezialisierte Prüfmethoden für anwendungsspezifische Material- und Produktprüfungen im Bereich Kabelschutz. Diese Methoden ergänzen die allgemeinen Normen und testen spezifischere Anforderungen. Im Gegensatz zu den allgemeinen Normen bewerten die PMA-Prüfmethoden nicht nur allgemeine Produkteigenschaften, sondern auch spezifische Anwendungsfälle wie die Schlagfestigkeit bei tiefen Temperaturen in Bahnanwendungen, die Dichtigkeit in dynamischen Außenanwendungen oder die Abriebfestigkeit in Automationsanwendungen. Viele unserer eigenen Prüfmethoden sind, wo immer möglich, an bestehende allgemeine Normen angelehnt und entsprechen häufig internationalen Standards hinsichtlich Aufbau, Verfahren und Ergebnisauswertung. An die Durchführung werden jedoch in der Regel höhere Anforderungen gestellt als in den internationalen Standards, welche aus dem praktischen Einsatz der Produkte resultieren.

Einige unserer internen Werksnormen beinhalten Tests bis zur maximalen Belastungsgrenze.

Heinz Seedorf, Vertrieb Segment Bahn, PMA

Heinz Seedorf, Vertrieb Segment Bahn bei PMA: „Einige unserer internen Werksnormen beinhalten Tests bis zur maximalen Belastungsgrenze, wodurch wir die tatsächlichen Leistungsgrenzen unserer Produkte ermitteln. Dies ermöglicht uns kontinuierliche Verbesserungen und stellt sicher, dass unsere Kabelschutzsysteme auch den härtesten Belastungen standhalten.“

Einblick in Testverfahren

Die in den Laboren durchgeführten Tests umfassen viele unterschiedliche Prüfverfahren. Nachfolgend erläutern wir einige genauer:

  • Systemausreißfestigkeit: Dieser Test prüft die sichere Verbindung zwischen Wellrohr und Verschraubung durch schrittweise Belastung, um den Punkt des Ablösens zu ermitteln. Dies ist besonders im Bahnbereich wichtig, wo Kabel und Leitungen durch Zugkräfte bei Wagenübergängen beansprucht werden. Diese werden bei PMA nach den Standards IEC EN 61386 und PMA DO 9.21-4610 durchgeführt.
  • Wärmealterung: Um die langfristige Leistungsfähigkeit unserer Produkte zu gewährleisten, simulieren wir mit Wärmealterungstests die Auswirkungen von Witterungseinflüssen über die Zeit. Ein Wellrohr wird 168 Stunden lang einer Temperatur ausgesetzt, die deutlich über der empfohlenen maximalen Dauerbetriebstemperatur liegt. Dies simuliert etwa acht bis zehn Jahre Lebensdauer. Anschließend wird u. a. das Biegeverhalten dieser gealterten Produkte untersucht. Diese Tests helfen, die Materialien zu optimieren und sicherzustellen, dass die Produkte auch nach Jahren noch ihre Funktion erfüllen.
  • Dynamikprüfungen: Die Dauerbiegewechselfestigkeit ist eine Schlüsselprüfung für Kabelschutzsysteme, mit der die Robustheit unter langfristiger mechanischer Beanspruchung bewertet wird. Diese Tests simulieren wiederholte Biegungen über eine festgelegte Anzahl von Zyklen. Die Wechselbiegeprüfung mit zusätzlicher Zugbelastung nach PMA-Prüfmethode DO 9.21-4420 ist noch anspruchsvoller. Hier wird das Wellrohr über zwei Umlenkrollen geführt, während ein Gewicht das innere Kabelgewicht simuliert. Dies führt zu wiederholten Biegezyklen, bei denen das Wellrohr um 180° gebogen wird. Diese Prüfung ist darauf ausgelegt, die Langzeitbeständigkeit und Zuverlässigkeit der Wellrohre unter realistischen Betriebsbedingungen zu gewährleisten. Die Wechselbiegeprüfung mit Schwenkbelastung, gemäß EC EN 61386 und der PMA-Prüfmethode DO 9.21-4425, beinhaltet zyklische Biegebelastungen um einen zentralen Punkt herum. Dies simuliert die Beanspruchungen, denen ein Wellrohr während seines Lebenszyklus ausgesetzt sein kann. Obwohl die Prüfmethode gleich ist, variieren die Prüfparameter und die Ergebnisklassifizierung.
  • Anwendungsspezifische Prüfungen: Mit modernen Robotern werden bei PMA spezifische Szenarien, z. B. der Wagenübergang, simuliert. Dabei wird das dynamische Verhalten des Wellrohrs über eine Million Zyklen hinweg unter Berücksichtigung von Kabelgewicht, Torsion und anderen dynamischen Bewegungen getestet. Dies ermöglicht, die Interaktion der Produkte mit den Fahrzeugen praxisnah zu untersuchen und sicherzustellen, dass sie sämtlichen betrieblichen Anforderungen gerecht werden. Darüber hinaus bietet PMA für Kunden weitere anwendungsspezifische Tests auf Nachfrage an.
  • Kältewickelprüfung: Die Kältewickelprüfung nach PMA-Prüfmethode DO 9.21-4380 bewertet die Flexibilität von Wellrohren bei niedrigen Temperaturen. Das Wellrohr wird in einer Klimakammer auf die tiefste Betriebstemperatur abgekühlt. Anschließend wird das Wellrohr um einen Dorn gewickelt und auf Risse oder Brüche untersucht. Diese Prüfung stellt sicher, dass PMA-Produkte auch bei extremer Kälte zuverlässig und flexibel bleiben.
  • Brandschutz: Besonders im Schienenverkehr sind Brandschutzmaßnahmen von entscheidender Bedeutung, da ein Brand in einem Fahrzeug schwerwiegende Folgen haben kann. PMA führt daher intensive Prüfungen durch, um das Brandverhalten ihrer Kabelschutzsysteme zu überprüfen. Diese Tests umfassen die Prüfung der Flammwidrigkeit sowie die Bewertung der Emissionsrate von Rauchgasen gemäß internationalen Standards und Vorschriften. Durch diese strengen Sicherheitsmaßnahmen stellt PMA sicher, dass die Produkte nicht nur den mechanischen und klimatischen Belastungen standhalten, sondern auch im Brandfall die Sicherheit und Gesundheit der Passagiere und des Personals gewährleisten.

Technologische Weiterentwicklung

Die spezielle Materialzusammensetzung hinter den PMA-Kabelschutzsystemen ist das Ergebnis jahrelanger Forschung und Entwicklung. Dabei spielen die verwendeten Materialien sowie deren Formulierung eine zen­trale Rolle. Eine eigene Materialentwicklung stellt sicher, für jede Anwendung das richtige Material bestehend aus dem Grundmaterial und spezifischen Zusätzen zur Verfügung zu haben. Und auch die kontinuierliche Weiterentwicklung und Optimierung des Produktportfolios ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie von PMA.

Mit ihren Kabelschutzsystemen und hauseigenen PMA-Prüfmethoden setzt das Unternehmen Maßstäbe in der Industrie. Die Kombination aus neuartigen Technologien, hoher Qualität und umfassendem Know-how macht die Produkte zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Bahnindustrie. Daher investiert PMA auch weiterhin in Forschung und Entwicklung.

Innotrans 2024: Halle 9, Stand 320

Hier zeigt PMA Innovationen und Nachhaltigkeit im Kabelschutz.

Innotrans 2024: Halle 15.1, Stand 270

Hier zeigt PMA praxisnahe Anwendungen auf dem Partner-Stand unter der Regie von Ranger Enterprise Co. Ltd.

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