Additve Manufacturing Pioniere der additiven Fertigung gekürt

Von Juliana Pfeiffer 2 min Lesedauer

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Die 3D Pioneers Challenge hat in diesem Jahr zum achten Mal ihre Gewinner auf der Rapid Tech 3D in Erfurt gekürt. Aus 43 Finalisten wurden ein Hauptgewinner und zehn Kategoriegewinner prämiert. Und das sind ihre Projekte:

Die Hauptpreisträger aus Frankreich haben mit ihrem Projekt „Mattisse“ die Jury überzeugt. Sie entwickelten vollständig resorbierbare 3D-Implantate für eine natürliche, einfache und risikofreie Brustrekonstruktion nach einer Mastektomie.(Bild:  VCG/Juliana Pfeiffer)
Die Hauptpreisträger aus Frankreich haben mit ihrem Projekt „Mattisse“ die Jury überzeugt. Sie entwickelten vollständig resorbierbare 3D-Implantate für eine natürliche, einfache und risikofreie Brustrekonstruktion nach einer Mastektomie.
(Bild: VCG/Juliana Pfeiffer)

Die 3D Pioneers Challenge hat sich in diesem Jahr an die Pioniere und Innovatoren, die resilient das nachhaltige Morgen gestalten, gerichtet. Nach dem Motto: Pushing boundaries – Grenzen überschreiten. In Zeiten mit ihren Herausforderungen, die soziale, ökologische, wirtschaftliche und persönliche Veränderungen erfordern, spielen zukunftsweisende Technologien wie digitale Tools und additive Fertigung eine Schlüsselrolle, die Transformation und Innovation ermöglichen.

2023 wurden für den internationalen Design-Award für additive Fertigung und additive Technologien Projekte aus 29 Ländern und fünf Kontinenten eingereicht. 43 Finalisten schafften es nach dem Voting der 32-köpfigen Jury, bestehend aus Design- & Technologieexperten sowie aus Wissenschaft und Politik, in die Finalrunde.

Vollständig resorbierbare 3D-Implantate für Brustrekonstruktion

Den Hauptpreisträger stellte in diesem Jahr die Kategorie MedTech. Das französische Team um das Projekt Mattisse hat vollständig resorbierbare 3D-Implantate für eine natürliche, einfache und risikofreie Brustrekonstruktion entwickelt. Dies könnte das Leben von Millionen von Frauen nach einer Krebsdiagnose positiv verändern. Das Implantat mit einer Tissue-Engineering-Kammer ermögliche die Rekonstruktion auf natürlichere Weise:

  • Natürlich durch die Regeneration von körpereigenem Brustfettgewebe
  • einfach, da das Implantat in einer einzigen einstündigen Operation vollständig vom Körper resorbiert wird
  • dank des 3D-Drucks sei das Team in der Lage, Implantate herzustellen, die an die Morphologie angepasst sind

In weiteren zehn Kategorien wurden die weiteren Gewinner gekürt. Mehr zu den einzelnen Projekten in der Bildergalerie:

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Preise im Wert von über 185.000 Euro verliehen

Insgesamt wurden Geld- und Sachpreise mit einem Wert von über 185.000 Euro vergeben. Darunter waren Softwarelizenzen von nTopology und 3YOURMIND, ein Coaching für das „Best Start-Up“ sowie 3D Printer von Ultimaker, Asiga und Makerbot. Der Partner Autodesk vergab drei Special Mention-Auszeichnungen. Das Preisgeld in Höhe von 35.000 Euro stellte dabei das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft bereit.

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