Kleinsteuerung

Phoenix Contact erweitert Kleinsteuerungen um Profibus DP und Modbus TCP

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Denn durch den Einsatz von Ethernet profitiert der Anwender von den Vorteilen der Kommunikationstechnik wie der großen Reichweite der Netzwerke, einer hohen Teilnehmerzahl, den IT-Funktionen wie Web, E-Mail oder FTP sowie den geringeren Einstiegskosten aufgrund der etablierten Technik und des vorhandenen Know-hows. Das gilt sowohl für den Gerätehersteller als auch den Maschinen- und Anlagenbauer sowie den Betreiber. Darüber hinaus kann mittlerweile jedes Computer-System respektive jeder Mikroprozessor mit TCP/IP-Netzwerkzugang Modbus TCP sprechen.

Konfigurator unterstützt alle Feldbussysteme

In den ersten Jahren nach der Entwicklung konnten mit dem Engineering-Tool PC Worx lediglich Interbus-Netzwerke projektiert werden, weil die Steuerungen von Phoenix Contact nur mit einem Interbus-Master ausgerüstet waren. Heute ist der Buskonfigurator technologisch in der Lage, jedes beliebige Bussystem zu unterstützen. Aktuell wird Modbus TCP über eine Funktionsbaustein-Lösung realisiert. Die IP-Adressen und sämtliche weitere Modbus-Parameter müssen dabei an den Baustein anparametriert werden. Aufgrund der Neuentwicklung des Buskonfigurators gehört diese Vorgehensweise nun der Vergangenheit an. Ebenso wie die Interbus- erscheinen jetzt auch alle Modbus-Teilnehmer in der gewohnten Weise in der Busansicht und lassen sich dort parametrieren.

Die Profibus-Unterstützung in PC Worx ist kein neues Feature. Neu ist jedoch die Verbindung mit Interbus. Für Profinet-Steuerungen steht ein Profinet-Profibus-Proxy zur Verfügung, der den Zugang über ein Profinet-Netzwerk in ein Profibus-System ermöglicht. Diese Vorgehensweise war für den Interbus-Profibus-Master anzupassen. Das Engineering sollte allerdings möglichst gleich bleiben, damit sich der Anwender nicht mit der unterschiedlichen Einbindung beschäftigen muss, sondern sich auf seine Programmiertätigkeit konzentrieren kann. Diese Aufgabenstellung ist erfolgreich umgesetzt worden. Der in PC Worx enthaltene Buskonfigurator erlaubt nun das Parametrieren unterschiedlicher Feldbussysteme, ohne den Anwender in seiner Arbeit zu behindern. Die anschließende Zuordnung der Variablen zu den Prozessdaten ist für alle Feldbusse einheitlich gelöst und dargestellt, also auch für Interbus und Profibus.

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