Kleinsteuerung

Phoenix Contact erweitert Kleinsteuerungen um Profibus DP und Modbus TCP

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Zur weiteren Erhöhung der Flexibilität unterstützen die Steuerungen neben der Interbus- und Profinet-Kommunikation nun auch Modbus TCP und Profibus DP. Während Modbus TCP auf Basis der vorhandenen Ethernet-Schnittstellen realisiert wird, wurde für die Profibus-DP-Übertragung eine Hardware-Erweiterungsklemme nativ in die Firmware respektive das Engineering-Werkzeug eingebaut. Im ersten Schritt ist der beschriebene Ansatz in den Kleinsteuerungen und folglich im Easy-Automation-System umgesetzt worden. Insbesondere in diesem Umfeld trifft der Anwender auf eine Vielzahl von Feldbussystemen, für die Schnittstellen vorzuhalten sind. Bei den High-End-Steuerungen geht der Trend in Richtung Profinet-Kommunikation. Bestehende Feldbus-Lösungen werden hier über die so genannten Feldbus-Stellvertreter oder Proxies angekoppelt.

Modbus TCP bildet den Einstieg in die Ethernet-Welt

Das Easy-Automation-System bietet mit Interbus, CAN, ASi und Ethernet bereits vielfältige Übertragungsmöglichkeiten. Durch die native Unterstützung der drei bekanntesten und am weitesten verbreiteten Feldbussysteme Interbus, Profibus DP und Modbus TCP vereinfacht sich die Handhabung für den Anwender weiter. Als zusätzliche Kommunikationstechnik für Ethernet TPC/IP ist Modbus TCP bereits seit 1979 bekannt und gilt heute als de-facto-Standard in der Automatisierungstechnik. Das Protokoll bildet häufig den kleinsten gemeinsamen Nenner, wenn Geräte miteinander Daten austauschen sollen. Zudem stellt es oftmals einen pragmatischen Ansatz zur Nutzung von Ethernet als Übertragungsmedium in der Automatisierungstechnik dar.

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