Diodenlaser Peter Leibinger erhält Ehrendoktorwürde der TU Dresden

Redakteur: Juliana Schulze

Peter Leibinger, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung von Trumpf und Vorsitzender des Geschäftsbereichs Lasertechnik/Elektronik, hat von der Technischen Universität Dresden die Ehrendoktorwürde verliehen bekommen.

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Peter Leibinger (Mitte) hat von der TU Dresden die Ehrendoktorwürde erhalten. Links: Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen; rechts: Dekan der Fakultät Maschinenwesen, Prof. Eckhard Beyer (Bild: Trumpf)
Peter Leibinger (Mitte) hat von der TU Dresden die Ehrendoktorwürde erhalten. Links: Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen; rechts: Dekan der Fakultät Maschinenwesen, Prof. Eckhard Beyer (Bild: Trumpf)

Peter Leibinger erhält den akademischen Grad „Doktor der Ingenieurwissenschaften Ehrenhalber" (Dr.-Ing. E.h.) für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Lasertechnologie. Prof. Eckhard Beyer, Dekan der Fakultät Maschinenwesen der TU Dresden, würdigte in seiner Laudatio vor allem Leibingers Weitsicht, mit der er frühzeitig die Bedeutung von Diodenlasern zum Pumpen von Festkörperlasern erkannt habe. „Gegenüber den üblichen Lampen, die einen Wirkungsgrad von wenigen Prozent besitzen, ist es möglich, mit Laserdioden eine sehr effektive Anregung des Festkörpers zu erreichen. Hierdurch kann der Wirkungsgrad von etwa 3 auf 30 Prozent gesteigert werden. Es entsteht weniger Wärme und eine deutlich bessere Strahlqualität."

Dioden sind Schlüsseltechnologie für Laser

„Ich freue mich sehr über die Verleihung der Ehrendoktorwürde", sagte Leibinger. „Die Auszeichnung zeigt, dass unsere Strategie, die Entwicklung von Laserdioden in die eigene Hand zu nehmen, richtig war. Denn Dioden sind heute die Schlüsseltechnologie für Laser, die in der Produktion eingesetzt werden." Trunpf erwarb im Jahr 2002 ein Unternehmen, das über das erforderliche Fachwissen in der Diodentechnologie verfügte. „Dadurch hatten wir die Möglichkeit, unsere eigenen halbleiterbasierten Laserdioden zu entwickeln", erläuterte Leibinger. Die Diodentechnologie war für das Unternehmen damals etwas völlig neues. Heute entwickelt und produziert der Ditzinger Laserhersteller an seinem Standort Princeton im US-Bundesstaat New Jersey Laserdioden, die die Schlüsselelemente der Scheiben- und Diodenlaser sind. (jus)

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