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Dialog mit dem Kunden erwünscht
Für Sonderanfertigungen bietet Kabeltronik auf seiner Website ein Formular, mit dem der Kunde zunächst die Rahmenbedingungen abstecken kann. Anschließend stellen die Spezialisten gezielte Fragen, was die geplante Anwendung und deren Umfeld betrifft, um die Zufriedenheit des Kunden nach der Auslieferung des Produkts sicherzustellen. „Was sich mit der geplanten kabeltechnisch Anwendung vereinbaren lässt werden wir umsetzen, wenn es der Kunde möchte. Grundsätzlich suchen wir den Dialog mit dem Kunden, bei der Entwicklung einer spezifischen Kundenleitung ist dieser Dialog nicht nur wünschenswert, sondern essentiell,“ erklärt Walter Korb, Geschäftsführer der Kabeltronik A. Volland GmbH.
Abhängig von der Komplexität der zu konstruierenden Leitung und den möglichen Varianten und Ausprägungen der spezifischen Leitung dauern Planungsphase inklusive Fertigungszeit etwa sechs bis zehn Wochen. Kundenspezifische Konstruktionen können dabei je nach Komplexität bereits ab 1000 m gefertigt werden.
Für Ausfallsicherheit sorgen
Eine erfolgreiche Sonderentwicklung ist Kabeltronik in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Meltec Systementwicklung aus Netphen-Deuz gelungen. Meltec ist Spezialist für Sensortechnik und bietet verschiedene Ultraschall- und Feuchtesensoren für den industriellen Einsatz. Sensoren finden sich heutzutage in fast allen technischen Produkten und Maschinen. Sie messen, fühlen, sehen, spüren – outdoor, indoor, bei Hitze, bei Kälte, in rauer Umgebung, in Medien – und reagieren, wenn es sein muss, in Bruchteilen eines Wimpernschlages. Die Anwendungsfälle reichen bis in in hochtechnologisierte, hochsensible Bereiche. Falsche Aktionen aufgrund fehlerhafter Impulse haben häufig schwerwiegende Folgen. Die Auswahl adäquater Leitungen sollte daher der Priorität nach Ausfallsicherheit des Systems geschuldet sein.
„Vor circa 5 Jahren kam Herr Meloni, der Inhaber des Unternehmens Meltec (sensor-tec.de), mit der Frage nach einem dünnen Sensorkabel auf uns zu und erwischte mich gerade in der Phase eigener Vorbereitungen bezüglich einer solchen Leitung“, erinnert sich Walter Korb.
Für die Entwicklung der Sensor-Leitungen wurden zunächst folgende Anforderungen definiert:
- geringer Außendurchmesser,
- mechanisch robuster Außenmantel und
- gängige Adercodierung für Sensorkabel.
„Meltec entwickelt und vertreibt seine Sensoren selbst und kennt daher alle Problematiken seitens der Sensorherstellung als auch der Anwendungsfälle. So flossen wertvolle Tipps in die nachhaltige Entwicklung der Sensocord-Baureihe ein“, so Walter Korb. Die erste Version des Sensorkabels hat einen Zwischenmantel aus PVC und einen PUR-Außenmantel darüber, dies ist ein Vorteil bei der industriellen Verarbeitung und gleichzeitig bietet dieser „Zwei-Komponenten-Mantel“ einen guten mechanischen Schutz in einem rauen Umfeld.
Flexibel auf Kundenwünsche reagieren
Kabeltronik kann als kleines Unternehmen sehr flexibel auf Kundenanforderungen eingehen. Kompetente Mitarbeiter unterstützen die Kunden mit ihrem Fachwissen, zum Beispiel hinsichtlich der Auswahl der passenden Werkstoffe für die jeweilige Anwendung. Für die Kabelfertigung stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
- Leiterabmessungen sind möglich von 0,05 bis 50 mm² und AWG 28 bis AWG 8.
- Mögliche Leiterformen sind Cu-Drähte, Cu-Litzen jeweils blank oder verzinnt, Würgelitzen sowie konzentrische Uni-layaufbauten.
- Als Ader-Isolationswerkstoffe stehen diverse PVC-Rezepturen, PE, PP, PET-E (Hytrel), PUR, TPK, EPR(EI6), HFR, mPPE zur Verfügung.
- Für den Kabelmantel bietet Kabeltronik diverse PVC-Rezepturen, PUR, TPK, XPVC, XPUR, mPPE, FRNC-Werkstoffe (halogenfrei-flammwidrig).
- Mögliche Abschirmungen sind Cu-Geflechtschirme, Cu-Runddrall (Wendel-)schirme oder AL/PET-Folienschirme.
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