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Paradigmenwechsel in der konstruktionsnahen Berechnung

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Zusammenfassung

Mittlerweile werden konstruktionsnahe Berechnungen bei den Unternehmen immer häufiger eingesetzt, da die Werkzeuge den speziellen Anforderungen der Konstrukteure angepasst wurden. So unterstützen Optimierungsmethoden den Designprozess bereits in der frühen Phase der Produktentwicklung.

Das Ergebnis ist ein voroptimierter Entwurf, der in der Regel zwischen Berechnung und Konstruktion bis zur Freigabe deutlich weniger Iterationsschleifen durchlaufen muss. Im Idealfall wird der Entwurf in der Berechnung lediglich bestätigt und kann dann bereits fertigungsoptimiert in die Prototypenproduktion gehen. Dies ermöglicht neben einer deutlich kürzeren Entwicklungszeit eine erhebliche Reduzierung der Kosten.

In Zukunft werden immer mehr Berechnungswerkzeuge in der traditionellen Konstruktion Einzug halten, diese werden jedoch nicht, wie man noch vor Jahren dachte, die Berechnungsingenieure in den Firmen ersetzen, sondern zu einem verkürzten Entwicklungsprozess führen, bei dem Konstruktion und Berechnung von Anfang an die gleiche „Sprache“ sprechen und Designziele gemeinsam besser verfolgt werden können. (hö)

* Isabel Braun, belCAT Ingenieurbüro Stuttgart; Evelyn Gebhardt, Blue Gecko Marketing GmbH

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