Sicherheitsprotokoll OpenSAFETY-Distribution 1.4 mit neuen Features vorgestellt

Redakteur: Jan Vollmuth

Der openSAFETY-Protokollstack liegt ab sofort in der Version 1.4 als Open-Source-Software zum Download auf bereit. Wie die Vorgängerversionen verfügt die neue Distribution über eine Vorzertifizierung des TÜV Rheinland bis SIL 3 nach IEC 61508:2010. Bei Verwendung des openSAFETY-Stacks werden das Entwicklungsrisiko und die Entwicklungszeit deutlich reduziert.

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Die Open Safety-Distribution 1.4 kann ab sofort auf Source Forge heruntergeladen werden.
Die Open Safety-Distribution 1.4 kann ab sofort auf Source Forge heruntergeladen werden.
(Bild: EPSG)

Zur weiteren Kostenreduzierung trägt die Möglichkeit bei, den openSAFETY Configuration Manager (SCM) auf nicht sicheren Hardware-Plattformen laufen zu lassen. Damit kann auf eine dedizierte Sicherheitssteuerung verzichtet werden. Zudem wurde eine Versionskontrolle eingeführt: Der Anwender kann feststellen, mit welcher Version des openSAFETY-Stacks eine Komponente läuft.

Eine große Unterstützung für Entwickler ist der neue, klar strukturierte Integration Guide, der weit über das bisherige Handbuch hinausgeht und eine Step-by-Step-Erklärung beinhaltet, wie der openSAFETY-Protokollstack in einem sicheren Gerät zu integrieren ist. Zudem wurde eine erweiterte Parametrierung eingeführt. Hersteller können nun mit ihren eigenen Tools openSAFETY-Komponenten parametrieren.

Mit der neuen Version ist openSAFETY auf SourceForge umgezogen. Die Version 1.4 kann ab sofort frei unter http://sourceforge.net/projects/opensafety heruntergeladen werden. Folgende Unternehmen bieten bereits eine openSAFETY-Systemintegration an: HMS, Hilscher, Mesco, B&R, Embex, Wallner Automation und Sys Tec. (jv)

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