Feder Ölhydraulik-Dämpfer mit einstellbaren Kraftkennlinien
Mit seinen ölhydraulischen Dämpfern der Serie STAB-O-SHOC setzt STABILUS seit Jahrzehnten einen hohen Qualitätsstandard. Wann immer Schwingungen begrenzt sowie Stöße und Schläge zu dämpfen sind, erweisen sich die einbaufertigen Lösungen als unverzichtbare Konstruktionselemente. Vor allem in industriellen Anwendungen erhöhen sie das Sicherheitsniveau.
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Sie nehmen Schwingtüren den Elan, halten schwere Wartungsklappen auf Abstand oder verhindern das harte Zuschlagen von Rauchabzugshauben: Wann immer nötig und sinnvoll erweisen sich die Ölhydraulik-Dämpfer von STABILUS als Hüter von Sicherheit und Komfort. Dabei bietet der Koblenzer Hersteller in seiner Baureihe STAB-O-SHOC eine Vielzahl verschiedener Lösungen an, die sich je nach Ausführung zur kontrollierten Schwingungs- und Bewegungsdämpfung oder zur Anschlagdämpfung einsetzen lassen.
Der Aufbau des Ölhydraulik-Dämpfers
Konstruktiv betrachtet, handelt es sich bei den Dämpfern von STABILUS um kompakte, einbaufertige Einrohrsysteme. Sie bestehen aus einer Kolbenstange und einem Dämpferkolben als Träger der Dämpfventile, die sich in einem Druckrohr befinden. Das Druckrohr ist mit einem Dämpferöl gefüllt, und schließt unten mit einem Bodenteil und oben mit Dichtung und Führung der Kolbenstange ab. Das Verdrängungsvolumen der Kolbenstange und das Ölausdehnungsvolumen werden durch den vorhandenen Luftraum, der als Ausgleichszone wirkt, aufgenommen.
Über die gemäß der Einbausituation ausgewählten Anschlusselemente werden Schwingungen, Stöße oder Schläge in den Dämpfer eingeleitet, wobei es zu einer Relativaktion zwischen Kolbensystem und Druckrohr kommt. Die nötige Dämpfkraft entsteht durch den Strömungs-widerstand des Dämpfmediums an den Drosselstellen des Kolbens. Da die Dämpfkräfte von der Kolbengeschwindigkeit abhängen, lassen sich Zug- und Druckkraft über das Kolbensystem einstellen. Wird ein Dämpfer in Einschubrichtung belastet, entsteht eine Kraft in Druckrichtung; beim Auseinanderziehen überträgt er hingegen Zugkräfte. Dabei zeichnet sich der Schwingungsdämpfer oft durch eine symmetrische Kraftverteilung in Zug- und Druckrichtung aus, während Dämpfer für Klappenanwendungen in nur eine Richtung wirken. Die charakterisierenden Kraftkennlinien werden über verschiedene Kolbenventilsysteme erreicht.
Viele Dämpfervarianten und Anwendungen
STABILUS bietet in seiner Produktfamilie STAB-O-SHOC eine Vielzahl verschiedener Dämpfer-Varianten an. Dabei handelt es sich um hochwertige Qualitätserzeugnisse, die unter den Bedingungen der DIN EN ISO 9001 und des Weltstandards ISO/TS 16949 mit den Regelanforderungen von QS 9000, VDA 6.1, EAQF und AVCQ gefertigt werden. Allein das Standardsortiment deckt eine große Bandbreite möglicher industrieller Anwendungen ab. Neben den eingangs genannten Beispielen kommen die STAB-O-SHOC-Dämpfer auch bei der Konstruktion von Schranktüren, Staufächern oder industriellen Bearbeitungsmaschinen zum Einsatz. Im Automobilbau finden sie sich heute unter anderem in Handschuhfächern, Mittelkonsolen oder in Pkw-Heckklappen. Und Solarium-Hersteller verwenden sie zur Konstruktion sicherer und komfortabler Sonnenbankhimmel.
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