Wälzlager NSK gründet Geschäftseinheit für Windenergie
Aufgrund der immer wichtiger werdenden Windkraft-Industrie und den damit verbundenen Herausforderungen für die Produktion von Wälzlagern hat NSK ein eigenes Business Segment für die Windtechnik gegründet.
Anbieter zum Thema
Die Windkraft-Industrie boomt: Weltweit wurde 2007 mit Windkraftanlagen und -komponenten ein Umsatz von 22,1 Mrd. € erzielt. Die jährlichen Wachstumsraten der neu installierten Windkraftleistung liegt seit 2004 konstant über 25 %, und die Wachstumsprognosen für 2009 bis 2012 liegen ebenfalls in diesem Bereich. Auch das langfristige Wachstum für die Jahre 2013 bis 2017 wird in dieser Größenordnung prognostiziert, wobei in diesem Zeitraum der endgültige Durchbruch der Offshore-Windkraftanlagen zusätzliche Wachstumschancen eröffnen wird. Darüber hinaus wird der Ersatzbedarf ein wichtiger Bedarfsfaktor werden.
Produktion von Wälzlagern für den Hauptanstriebsstrang der Turbinen
NSK hat als führender Hersteller von hoch belastbaren Wälzlagern bereits eine starke Position in diesem Technologiesektor und ist in den vergangenen Jahren schneller gewachsen als der Markt: Die jährlichen Steigerungsraten liegen aktuell bei etwa 100 %. Zum Produktspektrum gehören Wälzlager für den Hauptantriebsstrang der Turbinen – von der Rotorwelle über das Getriebe bis zum Generator. Zurzeit liegt der Schwerpunkt auf der Getriebelagerung. In Zukunft werden auch Neuentwicklungen für die Lagerung von Rotorwelle und Generator für weiteres überproportionales Wachstum sorgen.
Diesem Wachstum und den damit verbundenen Herausforderungen hat NSK auf der Organisationsebene Rechnung getragen und innerhalb der „European Bearing Business Unit“ (EBBU) ein gesondertes Business Segment für die Windtechnik gegründet, das für sowohl für die technische als auch für die kommerzielle Betreuung der Kunden in Europa verantwortlich ist.
Die Mitarbeiter des neuen Business Segmentes „Wind Energy“, das von Jürgen Drees geleitet wird, haben ihren Dienstsitz in Ratingen. Ralf Petersen ist innerhalb des Business Segments für das Engineering verantwortlich, Jürgen Döpke für den Customer Service. Beide übernehmen, gemeinsam mit Rickard Kvist, auch das Key Account Management.
(ID:271888)