3D-Farbdrucker Neues Verbundmaterial für robustere gedruckte 3D-Teile mit satteren Farben

Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

3D-Printing ist eines von mehreren generativen Fertigungsverfahren für Rapid Prototyping-, Rapid Tooling- oder Rapid Manufacturing-Anwendungen. Es ist ein Binderverfahren, das sich

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3D-Printing ist eines von mehreren generativen Fertigungsverfahren für Rapid Prototyping-, Rapid Tooling- oder Rapid Manufacturing-Anwendungen. Es ist ein Binderverfahren, das sich eng an das 2D-Printverfahren von Tintenstrahldruckern anlehnt und aus CAD-Daten schichtweise ein Modell aufbaut. Ausgangspunkt ist ein Granulat- oder Pulverbett. Im 3D-Drucker werden die Pulverteilchen durch einen externen Binder miteinander verklebt, der dazu definiert eingespritzt wird. In einem nachgeschalteten Prozess muss der Binder wieder ausgetrieben und das Modell nachversintert werden.

3D-Drucker: Aus digitalen Daten physische, mehrfarbige 3D-Modelle fertigen

Z Corporation stellt Produkte für Benutzer her, die 3D-Daten bearbeiten und drucken möchten. Hierzu zählen die hochauflösende 3D-Drucker, mit denen aus digitalen Daten physische, mehrfarbige 3D-Modelle gefertigt werden können. Des Weiteren bietet das Unternehmen tragbare 3D-Scanner, die 3D-Oberflächen in Echtzeit digitalisieren.

Z Corporation bietet verschiedene Systeme aus Pulver, Bindemitteln und Infiltrierungen an, um unterschiedlichsten Anforderungen gerecht zu werden. Darunter sind Verbundwerkstoffe zum Drucken von Teilen mit hoher Festigkeit und präzisen Merkmalen; Präzisionsgussmaterial für die schnelle Produktion von Teilen, die in Wachs getaucht werden können, um Präzisionsgussmodelle herzustellen; sowie Direktgussmaterial zum Herstellen von Sandgussformen für Nichteisenmetalle. .

Verbundwerkstoff für stärkere und weißere Modelle

Z Corporation hat jetzt, das Betriebsmittel zp150 für den Zprinter 310 (Designmate Mx) und Spectrum Z510 (Designmate Cx) 3D-Drucker freigegeben. So können, dank des neuen Verbundwerkstoffes, physische 3D-Modelle geschaffen werden, die laut Anbieter stärker sind, schönere Farben sowie brillanteres Weiß als bisher aufweisen. Außerdem sind Benutzer aller aktuellen ZPrinter in der Lage mit zp150 Wasser als Härter beim Finishing von mehrfarbigen Modellen zu verwenden. Gleichzeitig liefert dieses Material in Anwendungsbereichen, bei denen echtes Weiß traditionell Standard ist, wie bei Architekturmodellen, ein weißeres Weiß.

Mit zp150 kann zum ersten Mal Wasser als Aushärtemittel in der Oberflächenbehandlung mehrfarbiger Modelle verwendet werden – optimal für Prototypen in frühen Entwicklungsphasen und Bildungsumgebungen. Darüber hinaus verbessert das zp150-Material das meistverkaufte Verbundmaterial der Z Corporation in folgenden Punkten:

* Um 40 Prozent gesteigerte Rohfestigkeit zur leichteren Verwendung

* Um 40 Prozent gesteigerte Endfestigkeit von Teilen, die mit Z-Bond 101 ausgehärtet wurden

*Auffallend sattere Farben und ein leuchtenderes Weiß

* Um 100 Prozent gesteigerte Festigkeit von mit Wasser ausgehärteten Teilen, ein einfacher, sauberer Vorgang zur Oberflächenbehandlung mit Wasser.

Weitere Fakten zum zp150:

* Höhere Festigkeit beim Entnehmen der Bauteile und nach dem Infiltrieren

* Bessere Grundfestigkeit als zp130 und zp131 für einfache Modellentnahme

* 40% fester als zp130 mit Z-Bond™ 101,

* 100% fester als zp140 mit Wasser Infiltration.

* Strahlend weißes Pulver

* Ideal auch für den Bereich Architektur,

* 90% weißer als das bisherige zp131.

* Bessere Detailabbildung

* Neuer HD Farbdruckmodus beim ZPrinter 650

* Bessere Farbwiedergabe

* 125% breiterer Farbraum darstellbar als bei zp131

* Neue Infiltrations-Option Wasser mit Epsom Salz.

* Einfaches und benutzerfreundliches Fertigstellen (Infiltrieren)

„Für uns ist es sehr wichtig, kleine Merkmale drucken zu können“, erklärt Aaron Brackett, technischer Leiter bei Enterasys Networks, einem führenden Anbieter von Netzwerk-hardware- und Sicherheitssoftwarelösungen. „Mit zp150 können unsere Prototypen mit Details wie Kühlkörperlamellen und Steckverbindungen mit unserem Zprinter 450 lebendiger und präziser als je zuvor gedruckt werden.“

Drucken von Teilen in Vollfarbe

Eine klare Kommunikation zwischen Entwicklern und Herstellern ist beim Entklungsprozess ausschlaggebend. Denn nur wenn Entwicklungsfehler frühzeitig erkannt werden, lassen sich unerwartete Kosten und Verzögerungen vermeiden. Während der Produktentwicklung ist es sehr wichtig, dass das gesamte Team das Design vollständig versteht und wertvolles Feedback liefert. Mit einem 3D-Drucker von beispielsweise Z Corporation kann die Kommunikation während des Entwicklungsprozesses erheblich verbessert werden.

Solche 3D-Drucker können Prototypen schnell und kostengünstig direkt aus digitalen Daten erzeugen. Anhand von Modellen in Vollfarbe, die unter Berücksichtigung von Finite-Elemente-Analysen erstellt wurden, sind Techniker in der Lage einem Kunden Designkonzepte erläutern.

Entwicklungsteams können sich, Mithilfe der Modelle von 3D-Druckern, bereits zu einem frühen Zeitpunkt effizient über Produktkonzepte austauschen. Mehrere Versionen eines Entwurfs können von einer Vielzahl funktionaler Teams in einem Unternehmen visualisiert und kritisiert werden. Prototypen des funktionalen Erscheinungsbildes sind hilfreich, um Probleme zu lösen und eine Einigung über die Zielsetzung des Designs zu erzielen. 3D-Drucker von Z Corporation für den schnellen Prototypenbau, dind in der Lage Daten einer Finite-Elemente-Analyse auszugeben. Sie haben die Fähigkeit, Teile in Vollfarbe schnell und kostengünstig zu erstellen.

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