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Lineartechnik Neues aus der Lineartechnik

Redakteur: Lilli Bähr

Wir stellen vier Neuheiten aus der Lineartechnik vor: von dreiachsigen Raumportalen über Miniatur-Schlittenführungen und Präzisionsstahlwellen bis hin zu Linearachsen für den Reinraum.

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Positionieren, Palettieren, Prüfen, Fügen und mehr: Die Raumportale von Jung basieren auf der Kombination von zwei High-Dynamic-Linearmotor-Achsen HA02-37S (X- und Y-Achse) und einem High-Dynamic-Linearmotor-Modul HM01 (Z-Achse).
Positionieren, Palettieren, Prüfen, Fügen und mehr: Die Raumportale von Jung basieren auf der Kombination von zwei High-Dynamic-Linearmotor-Achsen HA02-37S (X- und Y-Achse) und einem High-Dynamic-Linearmotor-Modul HM01 (Z-Achse).
(Bild: Jung Antriebstechnik)

Hochdynamische und platzsparende Raumportale

Nicht mehr als zwei Linearmotor-Achsen, ein Linearmotor-Modul sowie acht Schrauben und zwei kleine Schleppketten braucht der Systemintegrator Jung Antriebstechnik und Automation (JA2) für die Realisierung seiner dreiachsigen Raumportale.

So sollen mit wenigen Handgriffen und minimalem Konstruktions- und Programmieraufwand platzsparende Systemlösungen für hochdynamische Handhabungs-, Prüf- und Montageprozesse entstehen. Sie lassen sich einfach bedienen und bewegen Gewichte bis 2,0 Kilogramm. Alle lineartechnischen Komponenten der Raumportale von Jung entstammen dem High-Dynamic-Baukasten des Unternehmens.

Alle lineartechnischen Neuheiten im Überblick:

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Alternative Lösung für Positionieraufgaben und lineare Bewegungen

Positioniersysteme oder auch Lineareinheiten werden zunehmend kleiner. Deswegen hat die Firma ERO-Führungen den neuen MML (motorische Miniatur-Schlittenführung) mit einer Bauhöhe von 15 mm entwickelt. Der Typ MML ist als Baukastensystem aufgebaut. Dadurch ergeben sich drei Ausführungen. Gelagert sind sie auf einer Kugelumlaufführung, welche eine hohe Präzision bieten soll. Die Unterschiede stecken in den Antrieben.

Außerdem bietet das Unternehmen einen neuen Standardschlitten. Der RE 66,5 (Breite 66,5 mm) ist standardmäßig in drei verschiedenen Hüben verfügbar. Die Innen- und Außenteile sind aus Aluminium gefertigt und durch geschliffene Kreuzrollenschienen miteinander verbunden. Er verfügt standardmäßig über ein Bohrbild, welches auf Kundenwunsch auch angepasst werden kann. Dies ist auch bei gewünschten Sonderlängen bzw. -breiten der Fall. Für Anwendungen im optischen Bereich ist eine reflektionsarme Beschichtung möglich. Mit seinen Zollmaßen ist er laut Hersteller dafür geeignet bestehende Konstruktionen, die z.B. bisher aus Übersee geliefert wurden, auszutauschen bzw. zu erweitern. Somit ergibt sich für den Kunden eine alternative Lösung für Positionieraufgaben und lineare Bewegungen in hoher Qualität.

Präzisionsstahlwellen in Großserie

Seit mehr als 30 Jahren ist Minitec bekannt als Anbieter eines Baukastensystems mit Aluminiumprofilen und Lineartechnik. Das Leistungsspektrum im Linearumfeld umfasst dabei nicht nur die Umsetzung einsatzfertiger Systeme, sondern auch die eigenständige Bearbeitung gehärteter Präzisionsstahlwellen in den vier Bereichen Zuschnitt, Axial- und Radialbearbeitung sowie Fräsbearbeitung.

Nun hat das Unternehmen ein neues Dreh-Fräszentrum (9-Achsen) mit Stangenlader in Betrieb genommen. Damit sollen nun auch Großserien von mehreren tausend Wellen möglich sein. Ab sofort können sie ihre Kunden auch bei sehr großen Losen zuverlässig beliefern.

Linearachse für Pick-and-place-Aufgaben im Reinraum

Die reinraumoptimierten Linearachsen ZLAG der Zorn Maschinenbau GmbH gibt es in drei Baugrößen mit unterschiedlichen Hublängen. Der aus leicht zu reinigenden eloxierten Aluminiumprofilen gefertigten Reinraumachse ZLAG1-100-Z wurde vom Fraunhoferinstitut IPA als Gesamtergebnis bei den Partikelemissionen die Luftreinheitsklasse 6 bescheinigt. Bei Parametern mit Geschwindigkeiten von 0,5 m/s und Beschleunigungen von 1,0 m/s 2 ist Luftreinheitsklasse 5 testiert. Erreichen konnte Zorn diese Werte aufgrund geringst möglichem Abrieb der beweglichen Komponenten, leichten Reinigungsmöglichkeiten sowie integrierter Laminar-Flowboxen und geführter Abluft.

Auf virtuellen Wegen gegen die Corona-Krise

Angesichts der jüngsten Entwicklungen rund um das Coronavirus werden reihenweise Veranstaltungen abgesagt oder verschoben. Digitalen Plattformen, die diese Entwicklung kompensieren können, kann die Zukunft gehören. Die Vogel Communications Group präsentiert mit „Industrial Generation Network“ eine Lösung für Professionals in der Industrie. Die Plattform ermöglicht als digitale Ergänzung eine umfassende Vernetzung: Digitale Begegnung und Kontaktanbahnung sowie Produktpräsentation und thematischer Austausch stehen im Zentrum. Tools wie Terminvereinbarung und Videokonferenzen ermöglichen es Professionals, sich zu vernetzen, Termine zu vereinbaren und nah an der jeweiligen Branche zu recherchieren. Damit ersetzt die Plattform die aktuell stark eingeschränkte Face-to-Face-Kommunikation vor allem auf Messen.

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