Projektstart Neuer Schub für die Hyperloop-Technologie

Quelle: Hochschule Emden/Leer 2 min Lesedauer

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Um der Entwicklung und Akzeptanz der Hyperlooptechnologie neuen Schub zu verleihen, hat die Hochschule Emden/Leer gemeinsam mit weiteren Partnern das grenzüberschreitende Projekt namens Hyper-Bridge gestartet. Das Besondere: Kleine und mittelständische Unternehmen in den jeweiligen Regionen sollen aktiv mit eingebunden werden.

Blick in die neue Forschungsinfrastruktur „goTube“ an er Hochschule Emden/Leer. Diese soll neue und hilfreiche Erkenntnisse für die europaweite Hyperloopforschung bringen. (Bild:  Hochschule Emden/Leer)
Blick in die neue Forschungsinfrastruktur „goTube“ an er Hochschule Emden/Leer. Diese soll neue und hilfreiche Erkenntnisse für die europaweite Hyperloopforschung bringen.
(Bild: Hochschule Emden/Leer)

Hyperloop ist eine neue Form des emissionsfreien Hochgeschwindigkeitsverkehrs, bei der Magnetschwebetechnik und elektrischer Antrieb in Niederdruckröhren zum Einsatz kommen, um Passagiere und Güter schneller und effizienter als mit bestehenden Systemen zu befördern.

Mit dem Ziel, die Hyperlooptechnologie voranzubringen und dabei Wirtschaft und Bevölkerung vor Ort aktiv einzubinden, ist die Hochschule Emden/Leer jetzt gemeinsam mit weiteren Partnern aus Deutschland und den Niederlanden in das grenzüberschreitende Projekt Hyper-Bridge gestartet.

Digitale Zwillinge treiben Projekt

Das Projekt baut auf der Testanlage des European Hyperloop Center (EHC) in Veendam und der goTube-Infrastruktur an der Hochschule Emden/Leer auf – zwei fortschrittliche Hyperloop-Forschungsstandorte. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung wirkungsvoller, marktorientierter Technologien und Systeme, die über Hyperloop-Anwendungen hinausgehen und auch für Branchen wie Logistik, Automobil, Energie und Infrastruktur von Interesse sind. Während die kommerzielle Einführung erst nach 2030 erwartet wird, reift die Technologie rasch heran. Das Projektkonsortium möchte diese Entwicklung beschleunigen.

„Durch den Einsatz von digitalen Zwillingen und immersiven aber portablen Virtual-Reality-Simulatoren werden wir unsere Entwicklungen transparent machen, um Angebote für neugierige und innovative Menschen, von Schülern bis zu Gründerin, zu schaffen. Dazu sind zahlreiche Events geplant, auf die alle schon einmal gespannt sein können“, berichtet Prof. Dr. Thies Pfeiffer, zuständig für Mensch-Maschine-Interaktion und Innovationen, begeistert.

Das Projekt zielt auf vier Innovationsbereiche ab:

  • Strukturelle Zustandsüberwachung für Infrastruktur, die eine Echtzeit-Erkennung von Belastungen und Schäden ermöglicht
  • Kommunikationsstandards zwischen den Fahrzeugen, die für die Sicherheit und Koordination von Hyperloop-Pods von entscheidender Bedeutung sind
  • Hyperloop-Betriebssysteme, die Steuerungs-, Simulations- und Digital-Twin-Funktionen integrieren
  • Immersive Digital Twins, die für Schulungen, Wartung und die Entwicklung von Geschäftsmodellen eingesetzt werden.

Über das Projekt

Hyper-Bridge wird von Interreg VI A Deutschland-Niederlande unterstützt. Zum Konsortium gehören kleine und mittelständische Unternehmen sowie neben der Hochschule Emden/Leer die Rijksuniversiteit und die Hanzehogeschool Groningen. Das Projekt wird vom European Hyperloop Center koordiniert. Die grenzüberschreitende Initiative mit einem Volumen von 4,8 Millionen Euro bringt Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstitute zusammen, um die Region als europäischen Vorreiter bei der Entwicklung von Hyperlooptechnologien zu etablieren. Geplant ist unter anderem, rund 20 Unternehmen durch gemeinsame Forschungs-, Test- und Schulungsprogramme mit wichtigen Wissensinstitutionen zu vernetzen. Zudem sind Informationsveranstaltungen in Schulen vorgesehen.

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