Sensorik Neuer Metal-Wear-Debris-Sensor zur effektiven Prüfung von Metallabrieb
Die zweite Generation der Metal-Wear-Debris-Sensoren (MWDS) von Parker Kittiwake wurde speziell für Anwendungen entwickelt, in denen eine kontinuierliche Überwachung und Trendmessung des metallischen Abriebs notwendig ist. Die neuen Sensoren erfüllen den American-Society-for-Testing-Materials (ASTM)-Standard D7917-2014.
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Metallpartikel entstehen durch Verschleißprozesse in Hydraulik- und Schmiersystemen. Wichtig für den Anwender ist, die Anzahl, die Größe und die metallische Zusammensetzung der Partikel, die das System durchlaufen, zu kennen. Die Abriebsensoren von Parker Kittiwake, einem Unternehmensbereich von Parker Hannifin, können die Größe und Materialzusammensetzung von Eisen- und Nichteisenabrieb klassifizieren und abnormale Bedingungen bereits anzeigen, bevor Schäden verursacht werden. So können Kosten sowie ungeplante Wartungs- und Ausfallzeiten vermieden werden.
Unabhängiger Standard
ASTM D7917-2014 ist ein unabhängiger Standard, der das beste Verfahren zur effektiven Erkennung von metallischem Abrieb definiert. Der ASTM-Standard D7917-2014, der auch die Online-Erkennung und Online-Überwachung berücksichtigt, stellt sicher, dass standardkonforme Produkte maximale Genauigkeit und Qualität bieten und so bestmögliche Ergebnisse erzielen.
Parkers leistungsfähiger Metal-Wear-Debris-Sensor analysiert in Echtzeit Größe, Anzahl und Zusammensetzung aller gängigen Partikel. Dabei misst der Sensor Partikelgrößen von 40 µm bis über 1000 µm. Dank bewährter induktiver Spulentechnologie sind kontinuierliche Messungen des metallischen Abriebs in Hydraulik- und Schmiersystemen möglich. Darüber hinaus liefern intelligente Algorithmen Informationen über die Partikelgrößenverteilung, die zwischen Eisen- und Nichteisenpartikeln unterscheidet.
Informationen in Echtzeit
Sowohl bei der Validierung des korrekten Systemstatus als auch der Alarmierung wegen Abriebs liefert der Sensor Echtzeitinformationen, die vorhandene laborchemische Ölanalysen ergänzen und dem Anwender helfen, die richtigen Entscheidungen hinsichtlich der Wartungsplanung zu treffen. In Kombination mit umfangreichen Condition-Monitoring-Werkzeugen können Anwender so einen zeit- und kostensparenden Wartungsplan erstellen.
Mit Parkers Debri-Scan-Software und einer kundenindividuellen Kommunikation zwischen Sensor und Hauptsystemregler kontrollieren Anwender das System. Der Sensor kann dank digitaler und analoger Ausgänge problemlos in bestehende Condition-Monitoring- und Betriebsleitsysteme integriert werden – mit geringem Kosten- und Zeitaufwand hinsichtlich Installation und Wartung.
Hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit
„Der ASTM Standard für Metallabriebsensoren setzt die Parameter für eine effektive Prüfung“, sagt Dr. Steve Dye, Business Development & Marketing Manager bei Parker Kittiwake. „Mit Parkers Metal-Wear-Debris-Sensor und dem Erreichen dieser Norm zeigen wir unseren Kunden, dass Parker Sensoren die höchsten Standards in Bezug auf Genauigkeit und Zuverlässigkeit erfüllen und gleichzeitig die Daten liefern, die für die Überwachung der Systemkomponenten notwendig sind. Mithilfe exakter und detaillierter Daten zum Ölzustand können Anwender geplante Wartungs- und Ausfallzeiten effektiv verwalten und so Kosten minimieren.“
Parkers Metal-Wear-Debris-Sensoren sind auf verschiedene Spezifikationen abgestimmt – passend für gefährliche als auch für nicht gefährliche Anwendungen. Sie werden in vielen anspruchsvollen Branchen eingesetzt, beispielsweise in Kraftdrehköpfen und Schlammpumpen in der Öl- und Gasindustrie, in Getrieben von Windkraftanlagen oder industriellen Antriebsstrangsteuerungen. (jv)
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