Elektrisch leitende Fasern
Neue, superstarke Karbon-Nanoröhrchen aus China

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Chinesische Wissenschaftler haben ultradünne, aber extrem leitfähige Nanoröhrchen aus Karbon entwickelt. Mit Hilfe einer neuen Spinntechnologie sei es gelungen, Fasern mit einer elektrischen Leitfähigkeit zu spinnen, die der von Kupfer nahekommt, berichten die Forscher in einem angesehen Wissenschaftsjournal.

Nanoröhrchen sind zylindrische Module aus Karbonatomen mit einem Durchmesser, der bis zu einem Nanometer klein sein kann - also um den Faktor 100.000 dünner als ein menschliches Haar. Hier eine Nahaufnahme.(Bild:  MAY - stock.adobe.com)
Nanoröhrchen sind zylindrische Module aus Karbonatomen mit einem Durchmesser, der bis zu einem Nanometer klein sein kann - also um den Faktor 100.000 dünner als ein menschliches Haar. Hier eine Nahaufnahme.
(Bild: MAY - stock.adobe.com)

Seit ihrer Entdeckung im Jahr 1991 gelten Karbon-Nanoröhrchen, in der Fachwelt auch „buckytubes“ genannt, als revolutionäres neues Material mit großem Potenzial für eine Reihe von Hochtechnologien.

Nanoröhrchen sind zylindrische Module aus Karbonatomen mit einem Durchmesser, der bis zu einem Nanometer klein sein kann - also um den Faktor 100.000 dünner als ein menschliches Haar. Sie sind in dieser Größe 100 Mal stärker als Stahl, wiegen aber nur einen Bruchteil davon.

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