Antriebstechnik

Nachhaltige, ressourcenschonende Produkte entwickeln

Seite: 2/3

Anbieter zum Thema

Theorie wirkt in die Praxis

Von dieser nachhaltigen Unternehmensphilosophie profitieren die Wittenstein-Kunden seit jeher.

Ein paar wenige Beispiele verdeutlichen dies eindrucksvoll: Durch die Einführung der flexiblen Getriebe-Adapterplatten wurde die Montagezeit von mehr als einer Stunde auf weniger als fünf Minuten reduziert. Die Optimierung der Schrägverzahnung erhöhte die Tragfähigkeit bei einer gleichzeitigen Reduzierung der Laufgeräusche sowie einer Verdoppelung der Drehmomente.

Sensoren für intelligente Getriebe

Heute sind intelligente Sensorflansche, ausgestattet mit integrierter oder modularer Intelligenz, in der Lage, zu fühlen, zu denken und zu kommunizieren. Mithilfe dieser Sinne informieren sie jederzeit über den aktuellen Betriebszustand oder greifen gar unterstützend direkt in den Regelkreis ein.

Als prozessnächste Standardkomponente arbeiten die Getriebe in der Regel klaglos, so dass der Betreiber unmittelbar keinerlei Information darüber erhält, ob der Antrieb über- oder unterfordert ist. Intelligente Sensorik ermöglicht jetzt den internen Datenaustausch.

Die Sensoren können wirtschaftlich gleichzeitig auch im Bereich der Systemüberwachung eingesetzt werden. Auf diese Weise kann die Früherkennung von ungeplanten Ausfällen wie Crashs, unregelmäßiger Abnutzung oder die Prognose der Restlebensdauer zu massiven Kosteneinsparungen über die Reduktion von Stillstandszeiten führen.

Auslegungssoftware jetzt mit Umweltbutton

Ein letztes interessantes Beispiel: Mit cymex entwickelte Wittenstein alpha die weltweit erste Auslegungssoftware, mit der sich Kunden seit dem Jahr 2000 aus mehreren Komponenten den jeweils optimalen Antriebsstrang für ihre individuelle Anwendung zusammenstellen können.

Bildergalerie

Hinzu kommen mit der neuesten Version cymex3, die erstmals auf der Hannover Messe präsentiert wird, ressourceneffiziente Berechnungsmöglichkeiten wie etwa zum „Downsizing“ des Gesamtantriebs oder – über den so genannten „Umweltbutton“ – die Berechnung des Energieverbrauchs. Auch die Betrachtung der Antriebskosten über die gesamte Lebensdauer hinweg kann in die Bewertung einfließen. Die Kenngrößen Service, Wartung, Anschaffungs-, aber auch Entsorgungskosten führen zu einer ganzheitlichen Bewertung der Antriebe.

(ID:299141)