Simulationssoftware Nachhaltige Entwicklungsentscheidungen treffen

Redakteur: Juliana Schulze

Granta Design stellt die Vollversion seiner Software Eco Material Adviser an bis Ende des Jahres zur Verfügung. Das hat das Unternehmen mitgeteilt.

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Mit dem Eco Materials Adviser in Autodesk Inventor können Konstrukteure die Umweltverträglichkeit eines geplanten Produkts beurteilen und nachhaltige Entwicklungsentscheidungen treffen. (Bild: Autodesk)
Mit dem Eco Materials Adviser in Autodesk Inventor können Konstrukteure die Umweltverträglichkeit eines geplanten Produkts beurteilen und nachhaltige Entwicklungsentscheidungen treffen. (Bild: Autodesk)

Die Vollversion von Eco Material Adviser baut auf den in Autodesk Inventor 2012 integrierten Modulen zur nachhaltigen Produktentwicklung auf und ist für Inventor Anwender kostenlos. Mit dem Eco Materials Adviser in Autodesk Inventor können Konstrukteure die Umweltverträglichkeit eines geplanten Produkts beurteilen und nachhaltige Entwicklungsentscheidungen treffen. Mit der Komplettversion können nun auch größere Baugruppen analysiert werden. Zudem steht eine umfangreiche Materialdatenbank zur Verfügung, mit der die Materialauswahl im Hinblick auf die Umweltverträglichkeit genau untersucht werden kann.

Ökologische Auswirkung bereits in Entwicklungsphase analysieren

Mit dem Eco Materials Adviser in Autodesk Inventor kann die ökologische Auswirkung einer Komponente oder einer Baugruppe bereits während der Entwicklungsphase analysiert werden. So zeigt das leicht ablesbare „Dashboard“ Schlüsselindikatoren wie Energieverbrauch, toxische Substanzen, CO2-Fußabdruck, Wasserverbrauch und Materialkosten an. Jeder Inventor Anwender ist somit in der Lage interaktiv zu überprüfen, wie sich Änderungen in der Materialauswahl und am Entwurf der digitalen Prototypen auf die Nachhaltigkeit auswirken.

Konstrukteur kann zwischen 3000 Materialien wählen

In der Grundversion können Konstrukteure aus verschiedensten Materialien auswählen und auf umfangreiche Informationen über Materialeigenschaften und -kosten zugreifen. Dadurch sind Unternehmen in der Lage, ökologisch verantwortliche Entwicklungsentscheidungen zu treffen. Die Komplettversion bietet darüber hinaus eine Auswahl von rund 3.000 Materialien und unterstützt somit eine wesentlich detailliertere Materialanalyse und -auswahl.

Ökologische Auswirkungen für kompletten Produktlebenszyklus

Die Komplettversion legt die ökologischen Auswirkungen für einen kompletten Produktlebenszyklus fest – von den Rohstoffen, über die Herstellung und Transport, bis zur Nutzung und Entsorgung – und berücksichtigt bei der Analyse ebenfalls verschiedene Veredlungsverfahren wie Lackierung, Galvanisierung und Pulverbeschichtung. Das Ergebnis wird dann ein abgestimmtes nachhaltiges Produkt sein. (jus)

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