Motor Motor Kompetenz Zentrum startet auf dem Campus der FH Flensburg
Das "Motor Kompetenz Zentrum" (MCC) der Secop GmbH hat zum Jahresbeginn auf dem Campus der Fachhochschule Flensburg seine Arbeit aufgenommen. Schleswig- Holsteins Wissenschaftsminister Jost de Jager, CDU, hat die neuen Hochtechnologielabore des Unternehmens besucht. Das MCC ist seit Jahren spezialisiert auf die Konstruktion von effizienten, kostenoptimalen und langlebigen Elektromotoren.
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Um die notwendigen Fachkräfte für künftiges Wachstum zu gewährleisten und das technische Know-how vor Ort einzubinden, ist mit dem Motor Kompetenz Zentrum (MCC) der Secop eine bereits seit Jahren existierende erfolgreiche Kooperation mit dem Institut für E-Maschinen von Prof. Dr. Joachim Berg und der Fachhochschule Flensburg weiter ausgebaut worden. „Ich begrüße die enge Kooperation der Fachhochschule Flensburg mit der Secop GmbH. Sie ist ein gelungenes Beispiel von Wissens- und Technologietransfer, bei dem sowohl die Hochschule als auch die Wirtschaft profitiert“, sagte Schleswig- Holsteins Wissenschaftsminister Jost de Jager, CDU, bei seinem Besuch anlässlich der Eröffnung.
Im Jahr 2006 hat der dänische Konzern Danfoss den Entschluss gefasst, alle weltweit tätigen Forschungsbereiche der elektrischen Antriebstechnik in Flensburg zu konzentrieren (MCC Motor-Competence-Center). Dieser gesamte Forschungs- und Entwicklungsbereich (F&E) mit Entwicklungsteam, Motortestlaboratorien und Musterbau, ist jetzt im Rahmen einer strategischen Unternehmensentscheidung auf den Campus der Fachhochschule Flensburg verlagert worden.
„Mit der Ansiedlung des MCC ist es uns erstmalig in einem größeren Rahmen gelungen, spezifische Forschungs- und Entwicklungskompetenzen von Wissenschaft und Wirtschaft auf dem Campus zu verbinden. Diese Kooperation zeigt einmal mehr, dass wir als Hochschule für angewandte Wissenschaften der natürliche Partner der Wirtschaft in der Region sind“, so FH-Präsident Prof. Dr. Herbert Zickfeld.
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Hochschule mit dem Maschinenbau und durch die Kooperation mit der SDU (Süddänische Universität) ergeben sich beispielsweise völlig neue Chancen für den Bereich der „e-Mobility“. Für diesen Forschungsbereich konnte die FH Flensburg gemeinsam mit der SDU Forschungsmittel in Höhe von ca. 1.6 Mio. € einwerben.
Außerdem arbeiten beide Hochschulen zurzeit an der Planung eines internationalen englischsprachigen Mas-terstudiengangs „e-Motion“. (ud)
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