Montage Montagearbeitsplätze in der digitalen Welt
Mit Montagearbeitsplätzen wie von R+K Rose+Krieger, die sich in die digitale Arbeitswelt integrieren, lässt sich auch in Hochlohnländern wirtschaftlich produzieren.
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In den vergangenen Jahren wurden personalintensive Produktionen immer häufiger nach Asien verlagert, um die Fertigungskosten möglichst gering zu halten. Diese Vorgehensweise bewährte sich für Massenware und tut dies auch heute noch. Allerdings stellt sich der Weg nach Asien bei anspruchsvollen Produkten häufig als Irrweg heraus. Zudem deckt die aktuelle Pandemie die Grenzen einer Produktionsverlagerung nach China oder Indien auf.
Wettbewerbsfähig produzieren
Immer mehr europäische Unternehmen holen daher Teile ihrer Produktion zurück nach Europa. Eine wichtige Voraussetzung: eine weitgehende Automatisierung der Prozesse, damit die Produkte bezahlbar bleiben. Doch nicht jede Fertigung lässt sich sinnvoll automatisieren, etwa die komplexer Produkte in kleinen Stückzahlen mit hoher Variabilität. Um auch solche Produkte und Abläufe wirtschaftlich in Europa fertigen zu können, bedarf es auch spezieller Montagearbeitsplätze, die sich in die digitale Arbeitswelt integrieren lassen.
Moderne Handarbeitsplätze wie von RK Rose+Krieger lassen sich hinsichtlich Höhe und Griffweiten an den jeweiligen Werker anpassen und gewährleisten damit ergonomisches Arbeiten. Die Wirtschaftlichkeit dieser Arbeitsplätze wird dadurch gewährleistet, dass sie sich variabel an die jeweilige Tätigkeit anpassen und unkompliziert auf neue Aufgaben umrüsten lassen. Zudem garantieren sie durch die Kombination mit (teil)automatisierten Assistenzsystemen wie dem Pick-to-Light-System von Setago, dem Poka-Yoke-System von Mitsubishi oder dem „Schlauen Klaus“ von Optima eine prozesssichere, fehlerfreie Fertigung.
Lichtsignal unterstützt Werker
Eine Pick-to-Light-Entnahme stellt sicher, dass der Werker die korrekten Bauteile in der richtigen Reihenfolge montiert. Diese Sensorlösung unterstützt ihn, indem sie das jeweils zu entnehmende Bauteil über ein Lichtsignal anzeigt und die korrekte Entnahme automatisch zurückmeldet. Das Poka-Yoke-System wiederum setzt zur Fehlervermeidung auf Klappensteuerung: Hier öffnet sich zusätzlich zu einem Lichtsignal die Verschlussklappe des jeweiligen Materialkastens. Dies stellt sicher, dass der Werker nur das zur Montageaufgabe und -reihenfolge passende Teil greifen kann.
Ähnliches leistet das Assistenzsystem „Schlauer Klaus“. Es unterstützt den Werker mithilfe intelligenter Bilderkennung und -verarbeitung. Das System führt durch die einzelnen Montageschritte, prüft die Lage der Teile und die korrekte Montage, zeigt Fehler an und sichert damit aktiv die Qualität der gefertigten Baugruppen.
Kombination mit Cobots
Speziell zur Entlastung des Werkers von monotonen, körperlich belastenden oder gefährlichen Aufgaben können Montagearbeitsplätze mit Cobots ausgerüstet werden. Sie reichen etwa Material an oder legen fertige Teile ab. Hat ein Cobot seine Arbeitsschritte erlernt, führt er ihn anschließend automatisch durch. So lassen sich auch kritische oder gefährliche Prozesse automatisieren und damit die Gefährdung für den Mitarbeiter ausschließen oder immerhin minimieren.
Die Rückholung großer Teile personalintensiver Produktion nach Europa kann mit Hilfe digitalisierbarer Montagearbeitsplätze gelingen. Dabei verursacht die Anschaffung eines individuellen, anforderungsspezifischen Arbeitsplatzes zwar zunächst höhere Kosten als ein selbst zusammengestellter Handarbeitsplatz. Im Alltag amortisiert sich diese Investition jedoch rasch durch höhere Produktivität und bessere Mitarbeitergesundheit bzw. -zufriedenheit.
Montage und Handhabung
„Näher, sogar viel näher“
Damit dies gelingt, definieren die RK Rose+Krieger-Spezialisten für Lean-Arbeitsplatzsysteme zunächst mit dem Kunden die Anforderungen an den Montagearbeitsplatz. Dabei werden alle „kritischen“ Arbeitsschritte wie Zwischenprüfungen als Qualitätskontrolle festgelegt. Denn davon hängt letztlich die erfolgreiche Umsetzung ab. (jv)
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