Antriebskonzept Mit WinDrive neue Antriebskonzepte für Windkraftanlage BARD 5.0
Mit dem Windenergieanlagenhersteller BARD hat Voith Turbo Wind einen weiteren Partner für den mit dem Hermes Award ausgezeichneten WinDrive gefunden. Neue Antriebskonzepte für die Windturbine BARD 5.0 versprechen 30 % mehr Leistung bei gleichen Dimensionen.
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Die Unternehmen Voith Turbo und BARD haben sich darauf verständigt zusammen ein Antriebskonzept für den Triebstrang der Windturbine „BARD 5“ zu entwickeln.
Die BARD-Gruppe entwickelt die Technik ihrer Windkraftanlage BARD 5.0 weiter. Durch ein neues und leistungsfähigeres Antriebskonzept bei gleichem Rotordurchmesser von 122 Metern und gleicher Nabenhöhe von 90 Metern, kann die Ressource Wind bald noch besser ausgeschöpft werden.
WinDrive ist zentrale Komponente im Triebstrang
Eine Weiterentwicklung des bisherigen Triebstrangs „Bard 5.0“ zu höheren Leistung bis zu 6,5 MW (7 MVA) ist ein wichtiger Schritt um die Offshore Windkraft in ihrer Wirtschaftlichkeit weiter zu entwicklen. Zentrale Kompenente im Triebstrang der Turbine wird der WinDrive von Voith Turbo werden, der erstmalig in einer BARD Windturbine eingesetzt werden soll. Die Erstauslieferung der Offshore-Anlage soll im Frühjahr 2010 stattfinden.
„Die WinDrive Technologie ist für uns die optimale Verknüpfung bestehender Technologie kombiniert mit Innovation“, so BARD zu den Gründen für die Zusammenarbeit. Mit dem WinDrive System von Voith Turbo kommt man sehr dicht an die Forderung der Energieversorgung nach Kraftwerkseigenschaften von Windkraftanlagen.
Windrotor wird mit dem besten Wirkungsgrad eingeregelt
Der WinDrive von Voith Turbo Wind ist ein regelbares Planetengetriebe mit Drehmomentwandler. Seine Aufgabe besteht in der variablen Drehzahlregelung des Windrotors bei konstanter Abtriebsdrehzahl zum Betreiben von Synchrongeneratoren. Durch den WinDrive wird der Windrotor in Abhängigkeit der Windgeschwindigkeit in den besten Arbeitspunkt mit bestem Wirkungsgrad eingeregelt. Bei Nennleistung dient der WinDrive zur unterstützenden Regelung der Momentenbegrenzung.
Mit der WinDrive-Technologie gelingt es erstmalig direkt in das Netz gekoppelte kraftwerkserprobte Synchrongeneratoren in Windturbinen einzusetzen, wodurch die Stromeinspeisung nach den erforderlichen Netzeinspeiseanforderungen voll umfänglich erfüllt werden.
Die leistungsfähigeren Windkraftanlagen sollen in den nächsten Jahren in den Offshore Projekten der BARD-Gruppe zum Einsatz kommen. Neben dem bereits genehmigten Projekt „BARD Offshore 1“ hat die Gruppe bereits weitere Genehmigungsanträge für Offshore-Projekte beim zuständigen Bundesamt (BSH) gestellt. Die Gesamtleistung aller zukünftigen Projekte wird mehr als 3 000 MW betragen.
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