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Kompetenz-Sharing mit anderen Anwendungsbereichen
Gewappnet mit Wissen und langjähriger Erfahrung, wendet Voestalpine Polynorm das Clinchen wann immer möglich an und ist für die Kunden nicht nur Zulieferer, sondern auch Technologie-Partner. Dazu meint Edwin Manten: „Clinchen setzen wir in vielen Fällen ein, beispielsweise Karosserieteilen und weiteren Automotive-Baugruppen. In jedem Fall führen wir in Zusammenarbeit mit Jeroen Wijnbergh intensive Labortests durch und dokumentieren die Funktionsfähigkeit der Rund-Punkt-Verbindung inklusive der Clinchwerkzeuge und der Produktionsparameter in einem Testbericht. Dies gibt dem Kunden und uns die Sicherheit, Blechteile und Baugruppen in hoher reproduzierbarer Qualität fertigen und über die spezifische Ersatzteilversorgung verfügen zu können. Das ist für uns als Auftragslieferant sehr wichtig, denn wir müssen die Teile oftmals nach JIT-Kriterien produzieren und sind deshalb auf eine sehr hohe Anlagenverfügbarkeit angewiesen. Weil wir das Clinchüberwachungssystem CEP einsetzen, wird bei jeder Verbindung das Kontrollmaß „X“ ermittelt und dokumentiert, so dass wir dem Kunden immer auch eine komplette Historie mitliefern.“ Wichtig ist auch, dass beim Clinchen gegenüber früher genutzten Verbindungsverfahren, wie Punktschweißen, ein Kostenvorteil von 30 % bis 60 % zu verzeichnen ist. „Das macht das Clinchen als Alternative noch interessanter, zumal sich viele der für den stark wachsenden Leichtbau zu verwendenden Bleche nur noch bedingt oder gar nicht mehr schweißen und auch nicht laserschweißen lassen“, meint Jeroen Wijnbergh abschließend.
(bm)
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