Fügen

Mit Tox-Clinchen immer richtig verbunden

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Clinchen im Automobilbau mit hoher Akzeptanz

Von diesen Vorteilen ließen sich auch zahlreiche Automobilhersteller und weitergehend deren Automotive- und Gerätetechnik-Zulieferer überzeugen. Zumal die Rund-Punkt-Verbindungen erst nach bestandener Prüfung und Prozess-Dokumentierung zum Einsatz kommen und demnach vom Hersteller als freigegeben zertifiziert sind. Folgerichtig gilt die Freigabe über den gesamten Lebenszyklus eines Automobils und für die jahrelang garantierte Ersatzteilversorgung. Erhält also ein Zulieferer den Auftrag zur Produktion von Ersatzteilen, überlässt ihm der Hersteller die erforderlichen Einrichtungen. So geschehen im Fall des niederländischen Voestalpine-Gruppenunternehmens Voestalpine Polynorm, das für verschiedene Automobilhersteller Ersatzteile, wie Klappen an Motorhaube und Heck, sowie andere wichtige, auch crashrelevante Komponenten produziert.

Für den im Schweißen und Fügen international anerkannten Experten Ed Mulder, zuständig für die verbindungstechnischen Belange bei Voestalpine Polynorm, ist das Clinchen eine in jeder Hinsicht ideale Verbindung: „Wir nutzen das Clinchen für die Herstellung von Hauben, die bekanntlich höchsten Crash-Belastungen ausgesetzt sind. Wir können damit die verschiedenen Materialien sicher, rationell und wirtschaftlich verbinden. Außerdem ist es ideal für die mehr und mehr aufkommenden Hybridlösungen aus Alu- und Stahlblech-Kombinationen oder auch zum Verbinden verschiedener hochfester Stahlbleche.“

Ed Mulder arbeitet interdisziplinär mit seinem Kollegen Edwin Manten, bei Voestalpine Polynorm für die Baugruppenmontage verantwortlich, zusammen. Gibt es komplexere verbindungstechnische Probleme zu besprechen, wird Jeroen Wijnbergh, Vertrieb und Anwendungsberatung bei Tox Pressotechnik in den Niederlanden, hinzugezogen und im Dreierteam dann nach einer Lösung gesucht. Edwin Manten zur Zusammenarbeit: „Wir bekommen nicht nur alle Informationen für das Tagesgeschäft, sondern auch alle Materialien für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter an die Hand. Die Bediener vor Ort müssen verstehen, was bei einem verbindungstechnischen Prozess wie dem Clinchen in der Produktion abläuft. Mit dem Seminarprogramm können wir den Mitarbeitern alle notwendigen Infos und Kenntnisse verschaffen. Sie qualifizieren sich damit quasi selbst höher und dies sorgt auch für eine hohe Akzeptanz der Tox-Technologien und -Produktionssysteme.“

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