Spannsystem Mit Spannsystem-Baukasten flexibel bleiben

Redakteur: M.A. Bernhard Richter

Egal ob Serienproduktion oder Einzelteilfertigung, komplexere Bauteile, steigende Energie- und Materialkosten und immer kürzer werdende Lieferzeiten müssen zum Handeln bewegen. Bei Hainbuch hat man dies erkannt und sich gedanklich vom „einzelnen“ Spannmittel verabschiedet.

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Immer das passende Spannmittel mit der neuen „Backenmodul-Generation“ im Baukastensystem.
Immer das passende Spannmittel mit der neuen „Backenmodul-Generation“ im Baukastensystem.
(Bild: Hainbuch)

Der Spannmittelhersteller Hainbuch setzt schon seit Jahren auf ein rüstfreundliches Baukasten-System, das dem Anwender ermöglicht, auch bei kundenspezifischen Spannlösungen schnell, präzise und mit minimalem Aufwand umzurüsten. Bei dem Baukasten-System bleibt das Basisspannmittel auf der Maschine montiert und dient gleichzeitig als Schnittstelle für weitere Spannmittel. Egal ob Außen- oder Innenspannung, Sägeabschnitte oder Stangenbearbeitung, der Niederzugeffekt der montierten Adaptionsspannmittel ermöglicht eine solide Spannung mit optimalen Eigenschaften wie hoher Steifigkeit, Schwingungsdämpfung und hohen Schnittwerten.

Spannen in allen Varianten

Die Innovation liegt also nicht nur in den einzelnen Spannmitteln selbst, vielmehr ist es das Baukastenprinzip, welches durch seine Fülle an Anwendungsmöglichkeiten Rüst- und somit Stillstandzeiten in der Fertigung drastisch minimiert. Um dieses Baukastenprinzip auch für Materialabmessungen bis Durchmesser 200 mm nutzbar zu machen, wurde das Backenmodul eingeführt. Die beiden Partner aus Toplus oder Spanntop Futter und Backenmodul ergeben zusammen nicht nur ein Backenfutter mit der bewährten Keilstangenmechanik, sondern eine flexibel einsetzbare Spannlösung. Denn auch Dorne und Spannköpfe lassen sich in die Grundeinheit einsetzen. Das ermöglicht Anwendern noch mehr Möglichkeiten – bei geringerem Gewicht und kleinerer Störkontur.

Auf die Spitze getrieben

Mit dem neuen Familienmitglied, der Stirnmitnehmer Adaption, soll Wellenbearbeitung problemlos möglich sein. So kann eine Welle über die gesamte Länge bearbeitet werden. Das Umspannen entfällt. Die Rundlaufgenauigkeit wird erhöht und Form- und Lagetoleranzen stabilisieren sich, denn die Stirnmitnehmer Adaption ist fest montiert. Die Hartmetallstifte graben sich in die Planfläche der Welle ein und übertragen so das Drehmoment. Für den Rundlauf sorgt die Centrex Schnittstelle. Der zweite Spannhelfer, den Hainbuch ganz neu im Programm hat, ist die Morsekegel Adaption [MK4]. (br)

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