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Solidworks im Einsatz beim Fahrradhersteller Bionicon – made im Tegernseer Tal
Kurz nach dem Ortseingangsschild von Rottach-Weissach hat die Mountainbike Schmiede Bionicon ihre Heimat, die seit über 14 Jahren international im Rad-Geschäft ist.
Erfinden, konstruieren, montieren und verkaufen – all das geschieht direkt am Tegernsee, mit Panorama-Blick auf den Wallberg. Bionicon ist in Insiderkreisen eine bekannte und etablierte Bike-Marke, und mit dem neuen „edison EVO“ strebte die kleine bayerische Firma neue, höhere Ziele an. Denn die Mountainbikes sind technische Vorreiter und bieten jedem Mountainbiker die Möglichkeit, den Sport und die Natur in vollen Zügen zu genießen – bergauf und bergab.
Geometrieverstellung per Knopfdruck während der Fahrt
Mit dem Bionicon System hat der Bionicon Gründer Andi Felsl vor über 15 Jahren ein patentiertes, weltweit einzigartiges System erfunden, welches abgewandelt und lizensiert in vielen Federgabeln der Marktführer verbaut wird. Das Besondere am Original ist aber, dass nur bei den Bionicon-Bikes eine komplette Geometrieverstellung per einfachen Knopfdruck während der Fahrt möglich ist. Dadurch werden die Fahreigenschaften des Bikes an den Berg angepasst, ähnlich einer Bergradbahn. Dies ermöglicht eine aufrechtere Sitzposition und dadurch ein weniger anstrengendes, rückenschonenderes bergauf fahren. Und nach dem Genießen der Bergwelt, geht es durch Verstellung der Fahrradgeometrie mit Spaß und Sicherheit hinab ins Tal.
Bionicon baut exklusive, hochwertige und dabei erschwingliche Mountain-Bikes, die durch die Berge rund um den Tegernsee inspiriert wurden, und dort auch von dem zehnköpfigen Team selbst gefahren, getestet und dort auch per Hand aufgebaut werden. Daher sind immer wieder Prototypen rund um den Ringberg, die Neureuth und im Söllbachtal unterwegs.
Konstruktion mit Solidworks
Für die Konstruktion der Bikes setzt Bionicon auf Solidworks. Dies hat laut Markus Lindstedt, Ingenieur bei Bionicon, mehrere Gründe: „Solidworks wird nicht nur bei Bionicon eingesetzt, sondern ist in der gesamten Fahrradbranche sehr weit verbreitet, auch in Fern-Ost. Das ist ein riesiger Vorteil, da man bei der Zusammenarbeit mit anderen Firmen oft direkt die Originaldateien austauschen kann.“ Dazu komme, dass es mit Solidworks möglich ist, beispielsweise einen Rahmen von der Konzeption über die Konstruktion bis hin zur Zeichnungserstellung in einem System zu halten. „Dadurch können auch sehr grundlegende Änderungen schnell auf ein bestehendes Produkt angewendet werden. Ebenfalls lassen sich sehr komfortabel verschiedene Größen und Versionen als Konfigurationen darstellen“, erläutert Markus Lindstedt weiter.
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