RFID

Mit RFID-Lösungen Objekte sicher identifizieren und verfolgen

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Schnelle Übertragung reduziert Taktzeiten

Mit BIS M bietet Balluff ein HF-System, das mit passiven Datenträgern auch bei Reichweiten bis 400 mm noch mit einer hohen Datenrate punkten soll. Es arbeitet mit einer Frequenz von 13,56 MHz nach den Standards ISO 15693/14443A und kann weltweit verwendet werden. Dank der vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten von Datenträger und Schreib-/Leseköpfen sieht Balluff seine Einsatzmöglichkeit bei ganz unterschiedlichen Applikationen, etwa der Teileverfolgung im Nahbereich oder in der Produktion. Mit High-Speed- und High-Memory-Datenträgern lassen sich sogar Datenmengen bis 128 kByte mit einer Übertragungsgeschwindigkeit bis 212 kBit/s bewältigen. Dies ermöglicht reduzierte Taktzeiten und erhöhte Ausbringungsraten.

Wer eine noch größere Reichweite von bis zu 6 m benötigt und nach einer standardisierten RFID-Lösung für die prozessübergreifende Identifikation sucht, dem empfiehlt Balluff das UHF-System BIS U. Das Pulk-fähige System – es kann mehrere Transponder nahezu zeitgleich erfassen – arbeitet mit einer Frequenz von 860 MHz bis 920 MHz und entspricht den globalen Standards ISO 18000-6C sowie EPC Gen 2 Class 1. Seine EEPROM-Speichertechnologie soll eine flexible und schnelle Kommunikation auch bei hochdynamischen Anwendungen sicherstellen.

Bildergalerie

Datentransparenz über die gesamte Lieferkette

Ideale Einsatzgebiete sind etwa die Fördertechnik und Intralogistik, die Automobilindustrie und ihre Autozulieferer. Durch die Abfrage von dezentral gespeicherten Produkt- und Prozessdaten ist das UHF-System ein zentraler Bestandteil von Traceability-Anwendungen und gewährleistet eine permanente Datentransparenz über die gesamte Lieferkette.

War früher noch für jedes System (HF, LF oder UHF) ein eigener RFID-Controller-Typ erforderlich, habe sich dies mit seiner Auswerteeinheit BIS V grundsätzlich geändert, erklärt Balluff. Dabei handle es sich um einen „All-in-One“-RFID-Controller, an den sich bis zu vier Schreib-/Leseköpfe unterschiedlicher Technologien anschließen lassen. Sowohl HF-Leseköpfe (13,56 MHz, gemäß ISO 15693 und ISO 14443) als auch LF-Leseköpfe (125 kHz) und UHF-Funktionalitäten (865 MHz bis 868 MHz, 902 MHz bis 928 MHz) können so, ohne etwas konfigurieren zu müssen, im Mischbetrieb genutzt werden. Unterschiedliche systemspezifische Auswerteeinheiten sind damit nicht mehr notwendig, was die Lagerhaltung erheblich vereinfacht. So genügt ein einziger Controllertyp um den gesamten Materialfluss lückenlos und automatisch rückverfolgen und steuern zu können. (jv)

Motek 2017: Halle 5, Stand 5305

(ID:44887960)