MDA - Hannover Messe 2009 Mit Lösungen von Rexroth hohe Einsparpotentiale nutzen
Anlässlich des Presse-Roundtable zur Leitmesse Motion, Drive & Automation auf der Hannover Messe 2009 bekannte sich Klaus Frank von Bosch Rexroth zum Ziel der Nachhaltigkeit: hohe Energieeffizienz steht bei der Produktentwicklung im Mittelpunkt.
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Im Statement von Klaus Frank, Vice President Innovations Electric Drives and Controls der Bosch Rexroth AG anlässlich des MDA - Motion, Drive & Automation-Presse-Roundtable 2009 bekennt sich Rexroth ausdrücklich, wie die gesamte Bosch-Gruppe, zu dem Ziel der Nachhaltigkeit, also dem sparsamen Umgang mit Ressourcen. Eine höhere Energieeffizienz in industriellen Prozessen schont die Umwelt und senkt die Betriebskosten nachhaltig. So steht eine höhere Energieeffizienz schon lange bei unseren Entwicklungen im Mittelpunkt.
Größtes Potential zur Effizienzsteigerung in Konzeptions- und Modernisierungsphasen
Der Lebenszyklus einer Maschine eröffnet über die Zeit unterschiedlich große Einflussmöglichkeiten, um die Energieeffizienz zu erhöhen. Das größte Potenzial bieten die Konzeptions- und Modernisierungsphasen. Rexroth verfügt über die Infrastruktur, das Know-how und die Lösungen, um Maschinenhersteller und Anwender umfassend in diesen Zeitfenstern zu beraten und zu unterstützen. Im Ergebnis können Hersteller die Energieeffizienz bei einzelnen Maschinentypen um bis zu 45 Prozent mit heute schon verfügbaren Technologien steigern.
In der Konzeptions- wie in der Modernisierungsphase helfen intelligente, einfach zu bedienende Projektierungstools, die Effizienz für alle Antriebstechnologien zu optimieren. Konstrukteure können mit diesen Tools die jeweils notwendige Antriebsleistung punktgenau auslegen.
Erst mechatronische Systeme erschließen gesamtes Einsparpotential
Im Wirkungsgrad optimierte elektrische Motoren und Axialkolbenpumpen, integrierte pneumatische Zylinder-/Ventileinheiten oder reibungsarme Lineartechnik leisten einen wichtigen Beitrag. Aber erst in der Kombination und mit intelligenten, auf die jeweilige Anwendung optimierten Regelungsstrategien, erschließen sie als mechatronische Systemlösungen das gesamte Einsparpotenzial.
So erzeugen drehzahlvariable Pumpenantriebe die Energie in Hydrauliksystemen bedarfsgerecht. Die Absenkung der Drehzahl bei geringem Leistungsabruf kann den Energiebedarf eines Hydraulikaggregats um bis zu 50 Prozent verringern.
Energieanalyse-Tools als Basis für eine optimierte Bewegungsführung
Im Bereich der spanenden und umformenden Werkzeugmaschinen hat Rexroth innovative Taktzeit- und Energieanalyse-Tools entwickelt und in die CNC-Steuerung IndraMotion MTX integriert. Die Tools analysieren online jede Bewegung und jeden Prozessschritt der Maschine. Diese detaillierten Daten bilden die Basis für eine optimierte Bewegungsführung, die hohe Produktivität mit geringerem Energieverbrauch vereint.
Der Austausch pendelnder Prozessenergien – auch zwischen den verschiedenen Antriebstechnologien – ermöglicht darüber hinausgehende Effizienzsteigerungen. Ob bei Pressen, Werkzeugmaschinen oder Handlingeinrichtungen: Die intelligente Umschaltung von elektrischen Motoren in den Generatorbetrieb durch rückspeisefähige Versorgungsgeräte gewinnt bislang ungenutzte Energien zurück und stellt sie an anderer Stelle bedarfsgerecht zur Verfügung.
Hohe Einsparpotentiale durch Einsatz drehzahlvariabler Antriebe und Servomotoren
Wie hoch das konkrete Einsparpotenzial ist, zeigt der Vergleich einer hydraulischen Abkantpresse mit Konstantpumpe zu einer mit Rexroth-Serienkomponenten optimierten Variante. Durch den Einsatz eines Drehzahlvariablen Pumpenantriebs, hocheffizienter Servomotoren, rückspeisefähiger Antriebe und der elektrisch/hydraulischen Rekuperation sinkt der Energieverbrauch bei einer Abkantpresse mit 1 000 kN Presskraft um bis zu 45 Prozent. Die Einsparung in den Betriebskosten übersteigt innerhalb kürzester Zeit die Mehrkosten für die Automation.
Auch leistungsstarke Werkzeugmaschinen für die spanende Fertigung steigern ihre Effizienz durch Rexroth-Komponenten und -Lösungen unmittelbar. Die Beispielrechnung für eine Werkzeugmaschine mit zwei 40 kW-Spindeln: Im Wirkungsgrad optimierte Servomotoren, Drehzahlvariable Pumpenantriebe, elektrisch/hydraulische Rekuperation sowie bedarfsgerecht geregelte Pneumatik und eine kontinuierliche Bewegungsführung reduzieren den Energieverbrauch um bis zu 35 Prozent - das senkt die Stückkosten bei jedem Zyklus.
Rexroth stellt zahlreiche Produkte und Lösungen bereit, um die Energieeffizienz in industriellen Prozessen zu erhöhen und setzet dabei ausschließlich auf offene Schnittstellen sowie international akzeptierte Softwarestandards.
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