Volksmechanik
Mit Ketten gegen Drohnen – auch bei Stromausfall

Ein Gastbeitrag von C. Mattheck (1), H. Moldenhauer (2), K. Bethge (3)* 3 min Lesedauer

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Drohnen sind ein ernst zu nehmendes Problem heutzutage. Eine Idee zur Abwehr kommt u.a. vom KIT: Metallketten werden auf Drohnen geschossen, um sie durch straffe Umschlingung zu fangen. Bei außermittigen Kontakten rollt sich die Kette am Ziel ab. Der Propeller greift dann die Kette, was zur Selbststrangulation führt.

Gestützt auf Feldexperimente und Computersimulationen zeigen die Autoren, wie der erfolgreiche Umwicklungsablauf in zwei Phasen ablaufen kann. (Bild:  Mattheck)
Gestützt auf Feldexperimente und Computersimulationen zeigen die Autoren, wie der erfolgreiche Umwicklungsablauf in zwei Phasen ablaufen kann.
(Bild: Mattheck)

Die „Methode der Umwicklung” hat eine lange Geschichte und wird mit der Bola noch heute von Hirten und Jägern praktiziert. Sie ist somit historisch verifiziert. In [1] wurde das Prinzip als rein mechanische Drohnenabwehr in Betracht gezogen. 
In dieser Arbeit favorisieren wir eine 3 bis 4 mm starke Metallkette ohne Zusatzmassen als Wurfgeschoss zur Drohnenabwehr und zeigen gestützt auf Feldexperimente und Computersimulationen, wie der erfolgreiche Umwicklungsablauf in zwei Phasen ablaufen kann. 
Die Simulationen wurden von Dr. Herbert Moldenhauer mit Abaqus erstellt. Dabei wird insbesondere das Verhalten der Kette bei Streifschuss, also nichtzentralem Treffer nur mit dem Ende der Kette untersucht. Das Verhalten bei zentralem Treffer ist trivial. Dies alles wird in selbsterklärenden Abbildungen vorgeführt.

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