Volksmechanik
Eigenspannung statt Festigkeit im Faserverbund

Ein Gastbeitrag von C. Mattheck, K. Bethge 1 min Lesedauer

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Der Faserverbund grünen Holzes bekämpft unvorteilhafte Festigkeitsverhältnisse erfolgreich mit Eigenspannungen, die allerdings im Exzess auch zur Selbstzerstörung führen können, wie die Formoptimierungsexperten vom KIT hier zeigen.

Fasern in grünem Holz knicken leichter als sie zerreißen und machen ohne weitere Maßnahmen den Baum zur groben Fehlkonstruktion. Fehlkonstruktionen überleben aber nicht in der Evolution – die Lösung sind Wachstumsspannungen.(Bild:  Mattheck)
Fasern in grünem Holz knicken leichter als sie zerreißen und machen ohne weitere Maßnahmen den Baum zur groben Fehlkonstruktion. Fehlkonstruktionen überleben aber nicht in der Evolution – die Lösung sind Wachstumsspannungen.
(Bild: Mattheck)

Künstlich erzeugte Druckeigenspannungen verzögern in Metallen schon in langer Tradition erfolgreich die Initiierung von Ermüdungsrissen.

Dass Versagensvermeidung durch Eigenspannung auch bei Faserverbunden gut möglich ist, zeigt diese Arbeit am Beispiel grünen Holzes im Bauteil Baum anhand von selbsterklärenden Abbildungen:

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