Miniaturhydraulik Mit Hydraulikkomponenten neues Formel-1-Regelwerk umsetzen
Die neuen Auflagen der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) fordern F1-Konstrukteure heraus, sich auf neue Technologien zu konzentrieren, insbesondere Techniken zur Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs, die auch für Straßenfahrzeuge relevant sind. Moog unterstützt mit Subminiatur-Hydraulikprodukten und Stellsystemen z.B. für die Begrenzung des Bremsdruckes und die Ladedruckregelung für Turbolader.
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Der Hauptvorteil der Hydraulik in Motorsportanwendungen ist die hohe „Leistungsdichte“ der Technologie. Dies wird durch die Möglichkeit sehr kompakter und leichter Antriebseinrichtungen ermöglicht, die extrem hohe Leistungen liefern können. Integraler Bestandteil des Produktsortiments von Moog ist ein ultraleichtes Moog E024 Servoventil, das nur 92 g wiegt. Dieses Servoventil ist für die Umwandlung der Signale von der elektronischen Steuereinheit (ECU) des Autos in hydraulische Durchflüsse/ Drücke entscheidend und liefert die resultierende Kraft für die Antriebe. Dabei kann bis zu 2,8 kW Hydraulikleistung über ein elektrisches Signal von nur 10 mA erzeugt werden. Während der Saison 2014 sind in einem typischen F1-Rennwagen bis zu 8 Varianten dieser Servoventile, einige hydraulische Stellantriebe, sowie Druckbegrenzungsventile und Lenkungsventile von Moog eingebaut.
Moogs Miniatur-Motorsportprodukte sind erfolgreich in anderen Märkten mit ähnlichen Anforderungen angewandt worden, insbesondere bei autonomen Robotern und bei Bohrvorrichtungen für die Öl- und Gasindustrie. Zudem wird diese Technologie oft von der Automobilindustrie für Spezialfahrzeuge angewandt, die für die Entwicklung von Straßenfahrzeugen verwendet werden. Die leicht anpassbaren Eigenschaften der auf dem Motorsport basierenden Antriebssysteme senken die Entwicklungszeit, da eine schnellere Optimierung der Regelung für Fahrzeugfederung, Lenkung und des Antriebsstrangs möglich ist. (qui)
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