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RFID-Einsatz bei BMW
Gerade die Fertigung ist heute in hohem Maße automatisiert und dennoch ist es möglich, unterschiedliche Produkte – etwa Autos – gemäß den Kundenwünschen individuell herzustellen. Die kleinen RFID-Chips sorgen dafür, dass jedes Bauteil richtig zugeordnet und platziert wird. So auch beim Münchner Automobilhersteller BMW. Genutzt wird die Funktechnologie vom Lager über die Montagevorgänge bis hin zur Übergabe an den Vertrieb. Denn die Mitarbeiter des Münchner Werks 1.1 kombinieren täglich tausende Einzelteile und Arbeitsschritte neu und in unterschiedlicher Reihenfolge. Ein Großteil der Komponenten stammt dabei von externen Zulieferern. Damit am Ende wirklich das bestellte Auto vom Band rollt, müssen Bauteile und Fahrzeuge schnell identifiziert und lückenlos entlang der gesamten Wertschöpfungskette verfolgt werden.
Schon ein einziger Fehler in der Montage ist kaum mehr rückgängig zu machen und kann zur Verschrottung des Fahrzeugs führen. Dies gilt unter anderem auch für die richtige Zuordnung der Kabelbäume. Soll die Produktion wirtschaftlich erfolgreich sein, dann muss jeder Kabelbaum also eindeutig und fehlerfrei erkannt werden. Ein RFID-System, das im Kabelbaumlager des Werks und beim Lieferanten installiert ist, liefert die dazu notwendigen Informationen an den Leitrechner. (Nächste Seite: Sicher ist sicher: Dreifache Identifikation)
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