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Prototypen

Mit 3D-Druck schnell verchromte Prototypen herstellen

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Proto Labs beschleunigt Prozess

Die Entdeckung von Proto Labs war für Jochen Armbruster eine Lösung, um großem Zeitdruck bei gleichzeitig hohem Anspruch an die Oberflächengüte gerecht zu werden. Alle zwei Jahre findet die Branchenleitmesse ISH in Frankfurt statt. Die dort präsentierten Produktneuheiten müssen mindestens ein halbes Jahr vorher für Prospekte, Kataloge und sonstige Werbe- und Verkaufsmaßnahmen fotografiert werden – häufig bevor die serienreifen Produkte verfügbar sind. „Bei einem solchen Fotoshooting benötigen wir Prototypen, die den Originalen äußerlich nahezu entsprechen, in Form und Oberfläche. Mittels additiver Verfahren sind Innengeometrien realisierbar, die frästechnisch nicht machbar wären. Die Serienprodukte werden nämlich nicht gefräst sondern per Kokillenguss mit verlorenen Kernformen hergestellt.“

Wie sehr der Chromlook von Proto Labs echten Teilen entspricht, zeigt sich in der Weiterveredelung. Die Axor-Manufaktur ist ein exklusiver Service zur Individualisierung der Produkte dieser Marke. Sie bietet unter anderem exklusive Sonderoberflächen an, die über das PVD-Verfahren hergestellt werden. Die verchromten Prototypen von Proto Labs können in diesem physikalischen Hochvakuum-Verfahren bei Hansgrohe beschichtet werden. Sie reagieren auf die PVD-Beschichtung ähnlich wie die Originalteile und lassen nun Schlüsse zu verschiedenen Farbgebungen zu.

Weniger als zehn Tage Durchlaufzeit

Mit Proto Labs ist die Durchlaufzeit von der Beauftragung für ein Teil mit Oberflächenlook bis zum Eintreffen auf weniger als zehn Tage geschrumpft. Ein sensationeller Wert für Jochen Armbruster: „Bei uns in der Forschung und Entwicklung zählt Geschwindigkeit. Auf der Suche nach der ästhetisch besten Lösung unterstützt uns auch die haptische Betrachtung unterschiedlicher Varianten. Bei einem Mischer beispielsweise ist es wichtig zu sehen, wie sich die Veränderungen von bestimmten Positionen und Radien plastisch auswirken. Prototypen haben hier einen entscheidenden Vorteil gegenüber 3D-Abbildungen oder sogar VR-Renderings, die über 3D-Brillen betrachtet werden können.“

Bildergalerie

Jochen Armbruster ist zufrieden mit der guten Zusammenarbeit mit Proto Labs: „Unsere Ansprechpartner kennen unsere Anforderungen. Bei der Beauftragung weisen wir auf unsere Schwerpunkte hin und zeigen auf, welche Details möglichst exakt abgebildet werden sollen und wo wir es uns erlauben können, ein Auge zuzudrücken. Während wir in unserem konventionellen Musterbau bei Chromoberflächen auf einen personalintensiven Arbeitsprozess zurückgreifen müssten, können wir die Prototypen jetzt bei Proto Labs bestellen und haben sie in wenigen Tagen vorliegen. “ (qui)

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