Mit 15.000 bar Hochdruck an die Arbeit

Redakteur: Lea Ziegler

Maximator hat mit Blick auf die wachsenden Anforderungen in der Prozess- und Produktionssicherheit sein VFT-Programm um die Baureihe Ultra High Pressure VFT 15kbar erweitert.

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Besonders interessant dürfte die Ultra High Pressure VFT 15-kbar-Baureihe für Unternehmen sein, die Hochdruck-Systeme für Dieselmotoren, Sensoren für die Hochdrucktechnik, Komponenten für Innenhochdruck-Umformverfahren (IHU) oder andere Hochdrucksysteme herstellen.
Besonders interessant dürfte die Ultra High Pressure VFT 15-kbar-Baureihe für Unternehmen sein, die Hochdruck-Systeme für Dieselmotoren, Sensoren für die Hochdrucktechnik, Komponenten für Innenhochdruck-Umformverfahren (IHU) oder andere Hochdrucksysteme herstellen.
(Bild: Maximator)

Hohe Drücke spielen in der Automobilindustrie, im Dieselmotorenbau und in anderen High-Tech-Bereichen eine zunehmend wichtige Rolle. Die druckbeaufschlagten Systeme, beispielsweise Einspritzsysteme für Hochleistungs-Dieselmotoren, müssen hohe Anforderungen hinsichtlich Prozess- und Produktionssicherheit sowie Langlebigkeit erfüllen. Wie die Abkürzung der neuen Baureihe, VFT, die für Valves, Fittings, Tubings steht, besagt, umfasst die Baureihe Rohre, Ventile sowie Verbindungs- und Endstücke. Die für Betriebsdrücke bis 15.000 bar (217.000 psi) ausgelegten Komponenten bilden ein in sich geschlossenes System und lassen sich einzeln oder montiert zu kompletten Leitungssystemen verwenden.

Einspritzdrücke in der Diesel-Automotive-Industrie steigen kontinuierlich

Ein typisches Anwendungsgebiet für die Hochdrucktechnik sind Dieseleinspritz-Systeme, in denen ein Kraftstoffgemisch mit einem Druck bis 2000 bar, zum Teil sogar bis zu 2500 bar und darüber hinaus zerstäubt in den Brennraum eingesprüht wird. Die hohen Drücke sind nötig, um den Kraftstoff effizient zu nutzen und damit den Wirkungsgrad der Motoren zu steigern sowie die ökologischen Bestimmungen der Gesetzgeber zu erfüllen. Um die Einspritzdüsen, Verteilerleisten (Rails) und Leitungen herzustellen, werden aber noch höhere Drücke benötigt, beispielsweise bei Autofrettage-Prozessen. Diese Prozesse erzeugen in der Oberfläche der Komponenten plastische Verformungen, die den Werkstoff verdichten und so gegen die späteren Betriebsbelastungen resistent machen. Während in der Vergangenheit mit Autofrettagedrücken von 8000 bar gearbeitet wurde, wofür 10-kbar-Autofrettage-Anlagen ausreichten, erfordern neue Einspritz-Systeme Drücke von teilweise 11 kbar, 12 kbar oder 13 kbar in der Serienproduktion und Entwicklung nun Autofrettage-Anlagen, die auf bis zu 15 kbar ausgelegt sind.

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