Das österreichische Unternehmen Ferrum.at fertigt vielfältige Metallkomponenten. Doch immer wieder erfordern Bauteilzugänglichkeit, Material und Formgebung, dass einzelne Bauteile sowohl mit dem MIG/MAG- als auch mit dem WIG-Verfahren zu schweißen sind. Die Lösung: das digitale Multiprozessgerät iWave von Fronius vereint beide Verfahren in einem Gerät.
„RPI auto“ hebt das Zündverhalten beim WIG-Schweißen auf ein neues Niveau. Angepasst an die unterschiedlichen Elektrodendurchmesser ermöglicht diese Funktion unabhängig von der Materialbeschaffenheit ein schnelles und reproduzierbares Zünden ohne manuelles Anpassen von Zündparametern.
(Bild: Fronius)
Oft beginnen große Erfolgsgeschichten in kleinen Garagen. So auch bei Ferrum.at: 2009 gründete Hannes Holl einen kleinen Schlossereibetrieb im oberösterreichischen Schwertberg, der sich binnen weniger Jahre zu einem renommierten Lohnfertiger für Industrie und Gewerbe entwickelte. Heute fertigt das Unternehmen am Standort Ennsdorf vielfältige Metallkomponenten für namhafte nationale und internationale Auftraggeber.
Machbarkeitsprüfungen testen Schweißbarkeit der Bauteile
Das mittelständische Unternehmen unterstützt auch bei der Entwicklung neuer Produkte und serienreifer Prototypen. Geschweißt werden Aluminium, Stahl, Edelstahl, Messing und Kupfer in unterschiedlichen Blechstärken von dick bis dünn. Dafür stehen engagierte Fachkräfte, die 3-D-Software Solid Works und ein hochwertiger Maschinenpark mit Laser-, Einroll- und Abkantanlagen sowie digitalen Hightech-Schweißgeräten zur Verfügung.
Viele der oftmals herausfordernden Aufträge beginnen mit umfassenden Machbarkeitsprüfungen: Dabei evaluieren die Ferrum.at-Experten die Schweißbarkeit der Bauteile im Hinblick auf Konstruktion, Material und Dimension, die Eignung von Schweißprozessen oder die Auswirkung von Schweißfolgen auf den Bauteilverzug. Sogar komplexe Spannvorrichtungen werden konstruiert.
MIG/MAG & WIG – zwei Schweißgeräte waren eines zu viel
Immer wieder erfordern Bauteilzugänglichkeit, Material und Formgebung, dass einzelne Bauteile sowohl mit dem MIG/MAG- als auch mit dem WIG-Verfahren zu schweißen sind. Nachteil: es wurden dafür zwei verschiedene Gerätetypen benötigt – jeweils ein MIG/MAG- und ein WIG-Gerät. Der Platzbedarf war enorm, das ständige Wechseln zwischen den beiden Schweißgeräten ineffizient. Deshalb war man schon seit Längerem auf der Suche nach leistungsstarken und zuverlässigen Multifunktionsschweißgeräten. Sie sollten eine deutliche Zeitersparnis und damit Effizienzsteigerung ermöglichen – ohne Einbußen bei Schweißqualität und Standzeiten zu verursachen.
Als langjähriger Fronius Kunde war das Ennsdorfer Metallbauunternehmen eines der ersten, die das digitale Multiprozessgerät iWave AC/DC 400i einen Monat lang testen durften. „Wir haben jetzt zwei konkurrenzlose Maschinen, die ein besonders schnelles Umschalten zwischen den beiden Schweißverfahren MIG/MAG und WIG ermöglichen“, zeigt sich Geschäftsführer Hannes Holl begeistert. „Gleichzeitig profitieren wir von einer beträchtlichen Zeitersparnis, gepaart mit einem nennenswerten Plus bei Komfort und Schweißqualität. Für uns bedeutet das den nächsten Schritt nach vorne. Stillstand ist kein Rezept, wenn man wettbewerbsfähig bleiben möchte.“
Die SpeedNet-Kommunikation zwischen den Systemkomponenten in Kombination mit der enormen Rechenleistung der iWave, ermöglicht den Einsatz neuer fortschrittlicher Schweißprozesse. Funktionen wie CycleTIG (bei WIG) oder PMC (Pulse Multi Control bei MIG/MAG) stabilisieren den Lichtbogen, optimieren die Tropfenablöse und reduzieren die Wärmeeinbringung bei gleichzeitig hohen Abschmelzleistungen und konstantem Einbrand.
Die Spaltüberbrückung ist beispielhaft, wobei Spalttoleranzen automatisch ausgeglichen werden. Auch in Zwangslagen, zum Beispiel bei Steignähten, ist eine hundertprozentige Beherrschung des Schmelzbades gegeben. Erhöhte Schweißgeschwindigkeiten verkürzen die Taktzeiten und steigern die Produktivität.
Auch die optisch einwandfreien Schweißnähte tragen zur Verkürzung der Produktionsdauer bei: Sie ersparen den Schweißfachkräften zeitraubende Nacharbeiten wie das Entfernen von Spritzern oder Abschleifen von Nahtüberhöhungen und unterstützen ihrerseits ein ressourcenschonendes Arbeiten.
Bis zu 50 % Zeitersparnis beim Heften
Mithilfe der Tacking-Funktion wird das Schmelzbad am Beginn des Schweißvorganges kurz in Schwingung versetzt. Auf diese Weise erfolgt das Heften in einem Arbeitsschritt, da beide Bauteilkanten ineinanderfließen – ohne dabei abzubrennen. An den Heftstellen entstehen kaum oder keine Anlauffarben. Außerdem entfällt bei Spalten bis zu 1,5 mm der Zusatzwerkstoff. Speziell bei Chrom-Nickel- und Stahlanwendungen führt die Tacking-Funktion zu einer deutlichen Effizienzsteigerung.
Stand: 08.12.2025
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Manuelles Schweißen in Top-Qualität erfordert jede Menge Erfahrung und Geschicklichkeit. Das gilt vor allem für das WIG-Schweißen. Je intuitiver und komfortabler ein Schweißgerät zu bedienen ist und je mehr es die Schweißer bei ihren Schweißarbeiten durch intelligente Funktionen unterstützt, desto besser können sie sich auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren: das perfekte Schweißergebnis. So ist die Menüführung der iWave selbsterklärend und in über dreißig Sprachen verfügbar, die Bedienung von Touch-Display und Einstellrad selbst mit Handschuhen problemlos möglich.
„RPI auto“ hebt das Zündverhalten beim WIG-Schweißen auf ein neues Niveau. Angepasst an die unterschiedlichen Elektrodendurchmesser ermöglicht diese Funktion unabhängig von der Materialbeschaffenheit ein schnelles und reproduzierbares Zünden ohne manuelles Anpassen von Zündparametern.
Sobald ich Grundmaterial, Zusatzwerkstoff, Schutzgas, Nahtform und die gewünschte Geschwindigkeit in die App eingebe, erhalte ich in Sekundenbruchteilen vernünftige Parameter für die nächste Schweißaufgabe.
Sollen bestimmte Schweißparameter wiederholt werden, können „Jobs“ in der iWave anlegt und in der Folge bis zu 1.000 davon am JobMaster-Brenner aufgerufen werden. Auf diese Weise entfällt das Hin- und Herlaufen zwischen Bauteil und Schweißgerät, sobald neue Parameter gebraucht werden. Für immer wiederkehrende Jobs stellt die iWave Favoriten zur Verfügung. Fünf davon kann man sich als sogenannte Easy Jobs am Brenner einrichten – ein enormer Komfortgewinn bei permanent wiederkehrenden Schweißaufgaben.
Je nach Job erkennt die iWave selbst, wann sie für bestimmte Anwendungen von MIG auf WIG wechseln muss und umgekehrt. Selbstständig ändert sie die notwendigen Parametereinstellungen und senkt dabei den Hauptstrom für einen sauberen Nahtübergang langsam und kontrolliert ab.
Schweißtechniker Stefan Aumayr möchte vor allem die praktische WeldConnect-App keinesfalls mehr missen: „Sobald ich Grundmaterial, Zusatzwerkstoff, Schutzgas, Nahtform und die gewünschte Geschwindigkeit in die App eingebe, erhalte ich in Sekundenbruchteilen vernünftige Parameter für die nächste Schweißaufgabe. Diese übertrage ich dann vom Mobiltelefon auf die iWave. Das funktioniert mit Bluetooth ‚im Handumdrehen‘. Stellt mich das Schweißergebnis dennoch nicht zufrieden, muss ich nur noch feintunen. Meine langjährige Erfahrung hilft mir dabei. Die auf diese Weise gefundenen Parameter speichere ich in der iWave und kann jederzeit auf sie zurückgreifen. Bei Bedarf treffe ich die Auswahl ganz einfach am JobMaster-Brenner.“