Magnetfeldsensoren
Messspezialisten für Pneumatikzylinder

Ein Gastbeitrag von Christian Fiebach und Martinus Menne 5 min Lesedauer

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Magnetische Zylindersensoren dienen zur Abfrage der Kolbenstangenposition von Pneumatikzylindern. Vollelektronische Lösungen etwa von IPF bieten breitgefächertes Einsatzspektrum, wobei die Wahl des geeigneten Gerätes vor allem von den konkreten Anforderungen einer Applikation abhängt. Welche Kriterien spielen dabei eine Rolle?

Magnetische Zylinder-Sensoren an einem speziellen Hydraulikzylinder. Die Sensoren müssen sehr hohen mechanischen Belastungen und Temperaturen bis 100 °C standhalten.(Bild:  IPF Electronic gmbh)
Magnetische Zylinder-Sensoren an einem speziellen Hydraulikzylinder. Die Sensoren müssen sehr hohen mechanischen Belastungen und Temperaturen bis 100 °C standhalten.
(Bild: IPF Electronic gmbh)

Pneumatikzylinder sind mit Druckluft betriebene Arbeitszylinder und bestehen vereinfacht dargestellt aus einem Zylinderrohr mit einem Boden- und Lagerdeckel. Im Zylinderrohr befindet sich ein Kolben mit einer Kolbenstange sowie verschiedene Dichtungen. Am Austritt der Kolbenstange (im Bereich des Lagerdeckels) haben Pneumatikzylinder einen Führungsring mit vorgelagerter Dichtung und einen Abstreifer, um Verunreinigungen des Zylinderrohrs zu verhindern. Um die Kolbenstange in die jeweils gewünschte Richtung zu bewegen, ergänzen verschiedene Druckluftanschlüsse den Zylinder.

Einfach- und doppeltwirkende Pneumatikzylinder

Generell kann zwischen einseitig und beidseitig mit Druckluft beaufschlagten Pneumatikzylindern unterschieden werden. Einfach wirkende Zylinder bewegen die Kolbenstange durch die Druckluftbeaufschlagung von einer Zylinderseite, wobei die Kolbenstange über eine Feder wieder in ihre Ausgangsposition gelangt, sobald am Zylinder keine Druckluft mehr anliegt. Die Kolbenstange von doppeltwirkenden Pneumatikzylindern wird durch die Druckluftbeaufschlagung von beiden Zylinderseiten bewegt bzw. wieder in ihre Ausgangsposition versetzt.