Bei der Signalisierung von Maschinen- und Anlagenzuständen ist vor allem wichtig, wie gut die optischen und akustischen Signale auf den Betrachter wirken. Phoenix Contact hat sein Portfolio nun um eine kompakte Variante für beengte Platzverhältnisse ergänzt.
Die Signalsäule PSD-S 50 mit drei Signalelementen in Standard-Ampelfarben
(Phoenix Contact)
Platzsparend und wirtschaftlich: Die LED-Signalsäule PSD-S 50 im Industrie-Design mit einem Durchmesser von 50 mm eignet sich bestens für kleine Maschinen. Aufgrund der innovativen Verdrahtungstechnik lassen sich die einzelnen Kalotten in beliebiger Reihenfolge anordnen. Mit der Schutzart IP65 und einer Schlagfestigkeit bis IK07 stellt die Installation der montierten Signalsäule selbst in rauen Umgebungsbedingungen und beweglichen Maschinen kein Problem dar.
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Individuell anpassbar
Die Vorteile der kompakten Bauform: Durch den modularen Aufbau eröffnet sich dem Anwender ein individuelles Einsatzgebiet, denn auf das neue Basismodul der Signalsäulen der Baureihe PSD-S 50 können bis zu fünf verschiedene optische Signalelemente oder vier optische Signalelemente und ein Akustikelement aufgesetzt werden.
Basis-Anschlusselement der Produktfamilie PSD-S 50 inklusive eines 100 mm langen Kunststoffrohrs.
(Phoenix Contact)
Das Produktspektrum umfasst alle notwendigen Standardfunktionen, die für eine einfache Darstellung von Anlagenzuständen benötigt werden. Als Basis der 50-mm-Signalsäule fungiert das Anschlusselement. Zur Verfügung stehen insgesamt fünf Anschlusselemente mit Push-in-Anschlusstechnik und unterschiedlichen Montagemöglichkeiten.
Keine Einschränkungen bei der Montage
Der Anwender hat die Wahl zwischen einem Anschlusselement für die Bodenmontage oder einer Variante mit integriertem Winkel zur Wand- und Seitenmontage. Darüber hinaus gibt es Anschlusselemente mit eingebautem NPT-1/2"-Gewinde. Über weitere Varianten, die direkt auf Rohren in verschiedenen Längen angebracht werden, lassen sich die Signalsäulen gut sichtbar und zentral oberhalb der zu überwachenden Maschine installieren.
Zum Anschluss der 24-V-Versorgungsspannung für die jeweiligen Signale werden die Basiselemente mit einem Bajonettverschluss geöffnet. Danach koppelt der Anwender die Anschlussadern mit einem Querschnitt von bis zu 1,5 qm an einer Push-in-Anschlussklemme an. Parallel erfolgt die Verdrahtung der Signalsäule. Somit ergibt sich für jedes Signalelement je ein 24-V-Anschluss mit einem gemeinsamen GND-Bezug. Eine zusätzliche Versorgungsspannung ist nicht erforderlich.
Abgesehen von den Anschlusselementen in Push-in-Technologie wird ein Basiselement mit fünfpoliger M12-Anschlusstechnik angeboten. Als Industriestandard erlaubt der A-codierte M12-Steckverbinder eine werkzeuglose elektrische Verbindung zwischen der Signalsäule und der Steuerungseinheit.
LEDs versprechen lange Lebensdauer
Die Kernbestandteile einer Signalsäule bilden auch bei dieser Lösung die optischen und akustischen Signalelemente. Das Portfolio der Signalsäulen PSD-S 50 umfasst die fünf Standardfarben Rot, Orange, Grün, Blau und Klarsicht. Sämtliche optischen Signalelemente sind als LED-Dauerlicht konzipiert. Zusätzliche Signalfunktionen – beispielsweise Blink- oder Blitzlicht – können durch eine entsprechende Ansteuerung manuell umgesetzt werden.
IO-Link-basierter Anschluss von Sensoren und Aktoren
IO-Link ist der zurzeit am stärksten wachsende Kommunikationsstandard in der industriellen Automatisierung, über den intelligente Sensoren und Aktoren an ein Automatisierungssystem angebunden werden. Vor diesem Hintergrund hat Phoenix Contact IO-Link auch in die Signalsäulen der Baureihe PSD-S 70 integriert.
Mit dem entsprechenden IO-Link-Device lassen sich digitale Signale zur Ansteuerung der modularen Signalelemente mit einem Durchmesser von 70 mm ausgeben. Das Element wird über einen IO-Link-A-Port an einen IO-Link-Master angeschlossen, der den Einsatz der Signalsäule in verschiedenen Netzwerken erlaubt. Die Säule kann der Anwender gemäß seinen Anforderungen aus einem IO-Link-Device und maximal fünf weiteren Elementen beliebig kombinieren. Das IO-Link-Device bildet den unteren Abschluss der Signalsäule. Darüber werden maximal fünf optische Signalelemente oder maximal vier optische und ein akustisches Signalelement angeordnet.
Jedes Farbelement hat einen Einschaltstrom von 500 mA sowie eine Stromaufnahme von maximal 35 mA. Aufgrund dieser Werte erweist es sich nicht nur als energieeffizient, sondern trägt mit einer langen LED-Lebensdauer von mindestens 50.000 Stunden zu einer hohen Maschinenverfügbarkeit bei.
Variable Tonfrequenzen und Lautstärke
Das Sirenenmodul bietet acht unterschiedliche Tonfrequenzen sowie eine Tonlautstärke von bis zu 95 Dezibel. Es wird ebenso mit einem 24-V-Eingangssignal betrieben und kommt bei maximaler Lautstärke auf eine Stromaufnahme von 35 mA. Das akustische Signalelement muss immer an die oberste Stelle der Säule gesetzt werden.
Stand: 08.12.2025
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Zu den acht Tonfunktionen gehören klassische Dauertöne, pulsierende Töne sowie alternierende Tonfrequenzen. Diese können über einen DIP-Schalter vor der Inbetriebnahme vorgewählt werden. Über ein weiteres Potenziometer lässt sich die Lautstärke zwischen maximal 95 Dezibel und mindestens 75 Dezibel an die Umgebungsbedingungen der Applikation oder des Einsatzumfelds anpassen.
Einfache Bedienung und geringe Installationskosten
Wegen der werkzeuglosen Montage der einzelnen optischen und akustischen Signalelemente mittels eines Bajonettverschlusses zeichnet sich das modulare System PSD-S 50 durch eine einfache Bedienung und geringe Installationskosten aus. Innerhalb von wenigen Sekunden sind sowohl die mechanischen ebenso wie die elektrischen Verbindungen der einzelnen Kalotten zueinander mit lediglich einem Handgriff hergestellt. Selbst eine spätere Änderung des Signalsäulenaufbaus ist mit wenig Aufwand jederzeit realisierbar.
Die neue, schmale Signalsäule bietet sich für die Nutzung in kleinen Maschinen sowie Anlagenbereichen mit wenigen einfachen Statusmeldungen an. Die unkomplizierte Ansteuerung durch ein Standard-24-V-Signal je Signalelement bedarf keiner aufwendigen Steuerungstechnologie und kann sofort mit simplen Geberkontakten umgesetzt werden.
* Michael Kros, Product Management I/O & Light, Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont