Schwingungsdämpfung Magnesium-Bauteile dämpfen Schwingungen
Aufwendige Konstruktionen zur Schwingungsdämpfung lassen sich durch den Einsatz von Magnesium-Walzhalbzeugen ganz oder zumindest teilweise einsparen.
Anbieter zum Thema

Ob Roboter, Greifer, Positioniersystem, Montageband oder schnell laufende Komponenten in Verpackungs-, Werkzeug-, Textil- und Druckmaschinen – durch die Bewegung werden Schwingungen erzeugt. Damit diese nicht zu Lasten der Präzision gehen, wird die Bewegungsgeschwindigkeit von beispielsweise Roboter-, Greif- und Positionierarmen kurz vor dem Endpunkt durch die Steuerung stark abgebremst. Einerseits reduziert dies die Produktivität. Andererseits verursachen hohe Kräfte, die auf Bauteile wie Lager und Gelenke wirken, einen vermehrten Verschleiß an diesen. Ideal für solche Konstruktionen ist daher ein Werkstoff, der das Gewicht reduziert und gleichzeitig ein hohes Dämpfungsvermögen gegenüber Vibrationen mitbringt. Magnesium bietet beides plus verschiedene andere Eigenschaften wie hohe Festigkeit und Steifigkeit sowie geringe Wärmekapazität. Für Anwendungen, die eine hohe Schwingungs- und/oder Schalldämpfung erfordern, fertigt die in Oranienbaum ansässige LMpv Leichtmetall-Produktion&Verarbeitung GmbH Magnesium-Walzhalbzeuge im kostengünstigen Bandgussverfahren.
Massereduzierung bei gleichzeitig optimiertem Dämpfungsverhalten
Aus den Platten, Blechen und Blöcken lassen sich in Umform-, Zerspan-, Schmiede- sowie IHU-Prozessen effizient ultraleichte Bauteile fertigen. Die Gewichtersparnis beträgt gegenüber Werkstücken aus Stahl bis zu 60 Prozent und im Vergleich zu Bauteilen aus Aluminium bis zu einem Drittel. Bei Robotern, Greifersystemen sowie Positionierstrukturen ermöglicht die Massereduzierung bei gleichzeitig optimiertem Dämpfungsverhalten eine signifikante Erhöhung der Leistungsfähigkeit. Diese basiert zum einen auf schnelleren und präziseren Bewegungen und der damit verbundenen Erhöhung der Taktgeschwindigkeit. Zum anderen reduziert das verringerte Gewicht der Komponenten die Belastung, die auf Lager, Gelenke und Komponenten wie Hydraulikleitungen und –pumpen wirken und verlängert damit deren Standzeit. Letztendlich resultiert daraus eine höhere Verfügbarkeit der Systeme. Ein weiterer Vorteil insbesondere bei Montageplatten der Greifersysteme von Robotern sind höhere Traglasten. Im klassischen Maschinenbau führen die durch das ausgezeichnete Dämpfungsverhalten minimierten Schwingungen sowie die gewichtsspezifschen Eigenschaften von Magnesium ebenfalls zu Vorteilen. So lassen sich bei schnell bewegten Maschinenteilen wie beispielsweise Schlitten, Spindeln, Wellen, Klappen und Schwenkarmen deren Dynamik und Produktivität steigern. Dabei reduzieren Maschinenelemente aus dem metallischen Leichtgewicht die Belastung von Lagerungen und vermindern durch die geringe Wärmekapazität thermisch bedingte Deformationen.
(ID:29592240)