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Fluidtechnik

Mader legt Grundstein für nachhaltige Zukunft

| Redakteur: Katharina Juschkat

Der Pneumatikspezialist Mader baut seinen Firmenstandort bei Stuttgart aus und setzt dabei auf Nachhaltigkeit. auch die Firmennachfolge ist bereits eingeleitet.

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Grundsteinlegung am neuen Firmenstandort in Echterdingen: Die aktuelle Geschäftsführung Marco Jähnig, Peter Maier, Werner Landhäußer, Stefanie Kästle mit der Zeitkapsel in Form eines Pneumatik-Zylinderrohrs.
Grundsteinlegung am neuen Firmenstandort in Echterdingen: Die aktuelle Geschäftsführung Marco Jähnig, Peter Maier, Werner Landhäußer, Stefanie Kästle mit der Zeitkapsel in Form eines Pneumatik-Zylinderrohrs.
(Bild: Mader)

Der schwäbische Druckluft- und Pneumatikspezialist Mader hat den Grundstein für den neuen Firmensitz gelegt. Das Unternehmen kaufte bereits Ende 2016 ein Grundstück mit Bestandsgebäuden, die inzwischen nach energetischen Gesichtspunkten saniert und entkernt wurden. Jetzt folgt die Erweiterung des Bürogebäudes um einen Neubau und die Revitalisierung des Bestandsgebäudes. Die geplante Photovoltaikfassade soll 70 % des eigenen Energiebedarfs decken. Der Umzug in das neue Gebäude soll im Sommer 2018 abgeschlossen sein.

Schon Ende 2017 hat sich das Unternehmen neu aufgestellt: Die beiden Inhaber und Geschäftsführer Werner Landhäußer und Peter Maier beriefen Stefanie Kästle und Marco Jähnig in die Geschäftsleitung des Unternehmens. Beide sind Mitte 30 und sollen die Geschäfte in einer Übergangszeit gemeinsam mit den Eigentümern leiten und in einigen Jahren komplett übernehmen.

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Nachhaltig in die Zukunft

„Beide Entscheidungen – sowohl die personelle Nachfolgeregelung als auch der neue Firmensitz – stehen ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit“, sagt Werner Landhäußer. Die Unternehmensnachfolge rechtzeitig mit der Berufung von Stefanie Kästle und Marco Jähnig in die Geschäftsleitung zu sichern, sei wichtig für den erfolgreichen Fortbestand des Unternehmens nach dem geplanten Ausstieg der beiden Gesellschafter Landhäußer und Maier aus dem Tagesgeschäft in einigen Jahren. Sowohl Kästle als auch Jähnig stammen aus den eigenen Reihen und waren bereits in verschiedenen Bereichen im Unternehmen tätig.

Sowohl das Bestandsgebäude und die Halle als auch der Neubau werden energetisch auf dem neusten Stand sein. Eine Kombination aus Luft-Wärme-Pumpe und Pelletsheizung sorgt zukünftig für optimale Temperaturen. Der Energiebedarf des Unternehmens wird größtenteils über die Photovoltaikfassade gedeckt werden. Der Einsatz von LED-Beleuchtung, in den Büroräumen komplett helligkeitsgesteuert, verspricht zudem einen weiteren energetischen Vorteil.

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