Hier zeigen wir Lösungen, Produkte und neue Kooperationen rund um Entwicklung und Konstruktion von Fahrzeugen.
Digital Engineering von Fahrzeugen steht hier im Fokus. Dabei geht es unter anderen um autonomes Fahren und nachhaltiges Design.
(Bild: IPG-Automotive)
1. VI-grade erweitert seine Echtzeitsimulationslösungen um HiL-Plattform Auto-Hawk
VI-grade, eigenen Angaben zufolge Simulations- und Fahrsimulatorunternehmen, das die Lücke zwischen Simulation und physischen Tests schließt und dabei Produktinnovationen beschleunigt, hat mit Auto-Hawk eine neue Hardware-in-the-Loop (HiL)-Lösung für Automobilanwendungen vorgestellt. Die Lösung kann über den gesamten Entwicklungszyklus hinweg eingesetzt werden, vom Konzept bis zur Abnahme.
Auto-Hawk basiert auf dem Echtzeit-Betriebssystem RTOS und wird von der HiL-Technologie von Concurrent Real-Time unterstützt.
Die offene Lösung umfasst die Hardware, Software sowie Integrationsdienste und soll den Bedarf an einer flexiblen Lösung decken, die kostengünstig elektronische Steuergeräte (ECUs) validieren kann. HiL-Lösungen werden auch für das Testen von Elektrofahrzeugen benötigt, um die Funktion der Batterieeinheit sowie anderer Komponenten der Leistungselektronik zu bewerten.
Sie besteht aus Echtzeit-Hardware, einem Echtzeit-Betriebssystem, Echtzeit-Software sowie I/O-Karten und ist hochgradig konfigurierbar, da sowohl VI-grade Software als auch Software von Drittanbietern darauf installiert werden kann.
Auto-Hawk arbeitet auch als eigenständiger Linux-basierter Hochleistungsrechner, als HiL-System oder in Kombination mit einem Fahrsimulator oder einem realen Fahrzeug.
Auto-Hawk ist unsere gemeinsame Antwort auf den wachsenden Bedarf an HiL-Tests. Dieser Bedarf resultiert aus der zunehmenden Anzahl von Steuergeräten, die in modernen Fahrzeugen zur Steuerung aktiver Fahrwerke oder fortschrittlicher Assistenzsysteme (ADAS) installiert sind.
IPG-Automotive veröffentlicht Release 11.0 der Car-Maker-Produktfamilie
Car-Maker 11 von IPD-Automotive zeigt mit den neuen HD-Scenarios zur Darstellung komplexer hochdetaillierter Umgebungen in Movie-NX, wie detailgetreu und realitätsnah Echtzeitsimulation sein kann. Das Visualisierungstool Movie-NX unterstützt darüber hinaus nun Falschfarbendarstellung mit konfigurierbarer Farbkodierung und animierte 3D-Objekte wie Fußgänger. Realistische Kamerasensormodelle sorgen jetzt außerdem für die Darstellung verschiedener Linsentypen sowie Verschmutzungsgrade von Linse und Frontscheibe.
Mit dem neuen Verkehrsflussmodell sowie der Implementierung individueller Verkehrsregeln für alle autonomen Verkehrsobjekte lassen sich mit Car-Maker 11 schnell und einfach lebendige Szenarien in komplexen Straßennetzen generieren, teil der Hersteller mit. Zudem könnten sich Anwender auf neue Anwendungen im Bereich Powertrain, eine offene, programmierbare Nutzerschnittstelle für die Signalverwertung der Raw-Signal-Interface-Sensoren sowie auf eine noch höhere Simulationsgeschwindigkeit freuen.
Auf nachhaltige Designs für das Kabinen-Interieur setzte Dassault Systèmes den Fokus seines Messeauftritts auf der Aircraft Interiors Expo (AIX), die im Juni in Hamburg stattfand. Wichtig dabei sei die Verzahnung abteilungsübergreifenden Wissens auf einer gemeinsamen Datenbasis, die von der ersten Idee über die Entwicklung bis zum fertigen Produkt alle Projektbeteiligten einbezieht, wie es die 3D-Experience-Plattform ermögliche. Der gesamte Entwicklungsprozess wird damit nicht nur beschleunigt, sondern durch den durchgängigen Austausch auch innovativer.
Hocheffiziente Simulationstools für Strukturvalidierung, Thermik, Luftzirkulation, Akustik oder Elektromagnetik sorgen dafür, dass die hohen Erwartungen der Branche an die Performance und Validierung der Systeme stets erfüllt werden, so das Unternehmen. Dank virtueller Zwillinge und der „Single Source of Truth“ der Daten gelinge dies besonders kostengünstig und schnell.
Auch die Vermarktung wird über die Plattform unterstützt: Virtuelles Design und Simulation ermöglicht detailgetreue Abbildungen der Produkte, die für das eigene Marketing bereits während der Produktentwicklung genutzt werden können.
Unternehmen aus dem Bereich Luftfahrt profitieren von den Lösungen von Dassault Systèmes den Angaben zufolge in mehrerlei Hinsicht:
Sie beschleunigen die Validierung und die Zulassung neuer Kabinenausstattung mithilfe von Simulationen und vertiefter Prüfungen.
Sie verbessern das Reiseerlebnis für Passagiere.
Sie erhöhen die betriebliche Effizienz dank automatisierter Prozesse und digitaler Kontinuität und helfen dabei, durch gewichtsparende Herstellung einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit in der Luftfahrt zu leisten.
Konstruktionsleiterforum
Produktentwicklung neu denken
Der Schlüssel für den Erfolg eines Unternehmens liegt in Konstruktion und Entwicklung. Hier entstehen innovative Produkte, die die Wettbewerbsfähigkeit sichern. Doch kennen Sie die Herausforderungen der Produktentwicklung im 21. Jahrhundert?
Das Konstruktionsleiterforum will Konstruktions- und Entwicklungsleiter für Hürden sensibilisieren, sowie Tools und Methoden aufzeigen, um innovative Ideen strukturiert zu entwickeln und den Produktentstehungsprozess so schlank und effizient wie möglich zu gestalten.
4. BMW Group und Ansys arbeiten an Simulationssoftware für automatisiertes und autonomes Fahren
Fahrerlose Technologien sind komplexe Systeme, die Automobilhersteller vor zahlreiche Herausforderungen stellen. Hierzu gehören die Erstellung und Pflege von Karten, die Nachahmung menschlicher Interaktionen, die Bewältigung von Wetterbedingungen und Konstruktionsvorschriften sowie die Verwaltung von Cyber Security. Um L3-Funktionen zu erreichen, müssen Automobilhersteller einen detaillierten Sicherheitsbericht auf der Grundlage von Daten aus genau definierten Tests erstellen, die über Millionen von Kilometern durchgeführt wurden, um zu verstehen, wie ihre AV-Systeme sich verhalten werden.
Die BMW Group wird die Softwarelösungen von Ansys als Teil ihrer Toolchain einsetzen, die Testpläne definiert, ihre Durchführung steuert und datenkritische Systeminformationen sammelt und verarbeitet. Dank der Funktionen der Ansys-Software können Ingenieure eine robuste Designoptimierung und eine schnellere Orchestrierung simulierter Arbeitsabläufe erreichen. Mithilfe spezifischer Algorithmen sucht die Software effizient und automatisch nach der robustesten Designkonfiguration. Damit können frühzeitig im Designprozess kritische Entscheidungen getroffen werden, wodurch die Entwicklungszeit und die Gesamtkosten reduziert werden.
5. Siemens gibt Zusammenarbeit mit UMC bei Design-Kits für Automobil- und Stromversorgungsanwendungen bekannt
Siemens Digital Industries Software arbeitet mit United Microelectronics Corporation (UMC) bei der Entwicklung von Process-Design-Kits (PDKs) für die 110-Nanometer- (nm) und 180-nm-BCD-Technologieplattformen der Foundry zusammen. Die neuen PDKs für UMC, einen Halbleiterhersteller mit Schwerpunkt auf Logik- und Spezialtechnologien, sind für die kundenspezifische Tanner-Design-Flow-Software von Siemens EDA optimiert und ermöglichen innovative Designs für eine Vielzahl von integrierten Schaltungen (ICs) für Automobil- und Stromversorgungsanwendungen, heißt es.
Stand: 08.12.2025
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Die maßgeschneiderten IC-Design-Kits von Siemens, die mit der Tanner-Software erstellt wurden, sind jetzt für die BCD-Prozesse von UMC erhältlich. Die 110-nm- und 180-nm-BCD-Plattformen der Foundry bieten Chip-Design-Kits und integrierte Produktlösungen für Anwendungen, die Power-Management-ICs (PMICs), Battery-Management-ICs (BMICs) sowie drahtlose und schnell aufladbare ICs erfordern.
Die BCD-Technologie liefert Power-IC-Designs mit einer Betriebsspannung von bis zu 100 V. Dies ermöglicht eine hohe Energieeffizienz und hohe Integration, die analoge Schaltungen und digitale Inhalte sowie Leistungskomponenten und eingebettete NVMs kombiniert.