Linearführung Linearführungen als zentrale Maschinenelemente
INA-Lineartechnik gründet neuen Fachbereich Systemtechnik. Von der Komponente über die Mehrachsen-Kombination bis zum Komplettsystem spannt der Geschäftsbereich seine Angebotspalette. konstruktionspraxis war Vorort
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Schon die Ägypter kannten um etwa 2000 v. Chr. das Funktionsprinzip einer linearen Wälzführung, die sie zum Transport der tonnenschweren Steinblöcke für den Pyramidenbau einsetzten. Zahlreiche Funde belegen dies. Im 20. Jahrhundert entwickelten sich diverse mechanische lineare Führungssysteme. Bereits 1932 wurde ein Vorläufer der heutigen wälzgeführten Profilschienenführungen mit Wälzkörperumlauf patentiert.
Heute stehen dem Anwender zahlreiche Konstruktionen zur Verfügung, um lineare Achsen nicht nur mehr oder weniger präzise lagern bzw. führen, sondern auch hoch dynamisch verfahren zu können.
Das umfassende Produktportfolio der INA-Lineartechnik und das durchdachte Baukastensystem aufeinander abgestimmter Komponenten ermöglicht wirtschaftliche Systemlösungen, die den individuellen Anforderungen optimal gerecht werden. Linearführungen gibt es heute in den unterschiedlichsten Varianten: von Gleitführungen über die Magnettechnik bis hin zu Wälzführungen. Für die meisten Anwendungen in der Produktions- und Montagetechnik stellen lineare Wälzführungen wie Profilschienenführungen oder Wellenführungen die optimale Lagerlösung dar.
INA-Lineartechnik gründet neuen Fachbereich Systemtechnik
Der Geschäftsbereich Lineartechnik der Schaeffler Gruppe hat nach Worten von Jürgen Klein Leiter Marketing Lineartechnik „die Zeit der Krise auch als Zeit der Chance genutzt". Zusätzliches Geschäft soll der gegründete Fachbereich Systemlösungen generieren. Über das Komponenten- und Modulgeschäft mit Linearführungen-, aktoren und -tischen hinaus fokussiert Henning Dombek, Leiter der neuen Abteilung, den INA-Geschäftsbereich jetzt verstärkt „auf komplexere Systeme und Funktionen, um den Kunden einen Mehrwert zu bieten".
Kunden würden zunehmend komplexere Systeme fordern, hierfür vom Lieferanten aber in immer kürzerer Zeit Antworten verlangen, formuliert Dombek die Herausforderungen. Lösen wollen die Saarländer dies mit interdisziplinär arbeitenden Fachbereichen, die organisatorisch gebündelt sind.
„Mit den neuen Systemlösungen bekommt der Kunde eine funktionssichere Komplettlösung aus perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten, spart Zeit und Kosten bei Projektierung, Konstruktion, Beschaffung, Montage und Inbetriebnahme und kann auf das weltweite Servicenetz der Schaeffler Gruppe zurückgreifen,“ ergänzt Dombek. (Nächstes Thema Kostenersparnisse nach dem Umblättern)
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