Entwicklung Lenze bündelt Digital-Kompetenzen in Bremen
Gemeinsam mit der Universität Bremen und dem Land Bremen hat Lenze den Grundstein für das Digital Hub Industry gelegt. Der Gebäudekomplex soll Wissenschaft und Forschung, Industrieunternehmen sowie Start-ups ein zu Hause bieten und so den Wissens- und Technologietransfer rund um die digitale Transformation fördern.
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In Bremen entsteht mit dem Digital Hub Industry ein neuer Gebäudekomplex: Als Ideen-, Experimentier- und Kollaborationsraum mit industriellem Schwerpunkt soll der Digital Hub Industry ein Ort sein, an dem sich Industrieunternehmen mit Forschungsbereichen der Universität und Hochschulen austauschen können, um so die digitale Transformation voranzubringen. Kooperationspartner sind neben dem Land Bremen Lenze mit Tochter Encoway sowie die Universität Bremen. Als Kooperationspartner bringt Lenze sein industrielles Know-how ein sowie seine Anforderungen und Problemstellungen, die das Unternehmen im Zuge der Digitalisierung lösen muss. Im Gegenzug profitieren die Unternehmen von den Forschungsergebnissen der Unis und Hochschulen, die sie in neue digitale Produkte, Dienste oder Geschäftsmodelle transformieren können.
„Ohne passende Infrastruktur und ohne starke Partnerschaften wird die digitale Transformation nicht gelingen“, begründet Frank Maier, Chief Technology Officer bei Lenze das Engagement des Unternehmens an dem Projekt. Der Automatisierungsspezialist hat in Bremen bereits vor 20 Jahren gemeinsam mit Tochterunternehmen Encoway die Basis für einen Technologie- und Wissenstransfer geschaffen. Mit dem Bau des neuen Gebäudes und des dort integrierten Digital Hub Industry will Lenze nun die digitalen Aktivitäten am Standort Bremen bündeln. „Dafür haben wir hier im Technologiepark auf dem Campus der Universität den perfekten Standort gefunden“, freut sich Maier. „Hier haben wir auch Zugriff auf neue digitale Talente und Expertinnen und Experten, um unser digitales Geschäft weiter auszubauen“.
In dem Hub werden unter dem Dach von Lenze.Digital die wachsende Encoway sowie eine neue Geschäftsstelle der Tochtergesellschaft Logicline und das Digitallabor Dock.One eine neue, größere Bleibe finden.
Den Impuls zu dem Projekt hatte Christoph Ranze gegeben, Gründer der Encoway und Leiter des Digitalgeschäfts von Lenze. „Wir schaffen nicht nur einen attraktiven Schmelztiegel für Innovation und Zusammenarbeit rund um die digitale Transformation“, sagt Ranze. „Der Clou daran ist, dass wir auch unsere Kunden einladen, Teil dieses Innovations-Ökosystems zu werden“. Ob CPQ, IIOT oder Künstliche Intelligenz – das Know-how des Hub-Netzwerkes sei schon jetzt beeindruckend.
Im Digital Hub werden darüber hinaus Start-Ups die Möglichkeit bekommen, sich zu finden, zu gründen und weiterzuentwickeln. Zu den Angeboten des Hubs gehören deshalb neben reinen Büroflächen ein Veranstaltungszentrum, Innovationslabore, Co-Working- und sogenannte Maker-Spaces. Hier können neue Projektideen gemeinsam mit einem Netzwerk von Unterstützern entwickelt und umgesetzt werden.
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