Produktentwicklung Leistungszentrum unterstützt bei Einsatz von generativer KI

Quelle: it's OWL 2 min Lesedauer

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Chat GPT für Ingenieure: Mit dem neuen Leistungszentrum Engineering Automation entsteht eine Anlaufstelle für Unternehmen, die künstliche Intelligenz (KI) gezielt in der Entwicklung von neuen Produkten und Maschinen nutzen wollen.

Die KI-Lösungen des neuen Leistungszentrums Engineering Automation sollen Unternehmen in OWL entscheidende Wettbewerbsvorteile verschaffen.(Bild:  Janosch Gruschczyk, Tommy Falkowski)
Die KI-Lösungen des neuen Leistungszentrums Engineering Automation sollen Unternehmen in OWL entscheidende Wettbewerbsvorteile verschaffen.
(Bild: Janosch Gruschczyk, Tommy Falkowski)

Das neue Leistungszentrum Engineering Automation des Technologie-Netzwerks it’s OWL setzt darauf, KI im gesamten Entwicklungsprozess einzusetzen und gezielt auf spezifische Unternehmensanforderungen zuzuschneiden. So können wiederkehrende Aufgaben automatisiert, Daten intelligent verknüpft und Abläufe optimiert werden. Dabei geht es nicht nur um die Verbesserung bestehender Prozesse, sondern auch um die Erschließung völlig neuer Innovationspfade.

Unser Ziel ist, dass die deutsche Industrie KI als entscheidenden Wettbewerbsvorteil erkennt und nutzt.

Prof. Roman Dumitrescu, Direktor am Fraunhofer IEM und Geschäftsführer von it’s OWL

KI-gestützte Copilots – ähnlich wie ein „Chat GPT“ für Ingenieure – eröffnen vielseitige Einsatzmöglichkeiten und verschaffen Unternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile. Die Copilots unterstützen dabei, komplexe Zusammenhänge schneller zu analysieren und fundierte Entscheidungen zu treffen. „Mit dem Durchbruch der generativen KI haben sich die Grenzen des Möglichen verschoben. Die enge Verzahnung von KI und Engineering bedeutet nicht nur deutliche Effizienzgewinne, sondern auch völlig neue Möglichkeiten für Produktdesign und -entwicklung. Unser Ziel ist, dass die deutsche Industrie KI als entscheidenden Wettbewerbsvorteil erkennt und nutzt“, erklärt Prof. Roman Dumitrescu, Direktor am Fraunhofer IEM und Geschäftsführer von it’s OWL.

Zwei Beispiele aus der Praxis

  • Ein aktuelles Beispiel für einen Engineering Copilot ist eine Lösung zur Suche von Gleichteilen in der Landmaschinenindustrie. Entwickler identifizieren in nur 13 Sekunden das passende Bauteil aus Millionen von Komponenten. Dadurch lassen sich Herstellungs-, Entwicklungs- und Vertriebskosten deutlich senken.
  • Auch in der Automatisierungstechnik bringt KI entscheidende Fortschritte. So entwickelten Fraunhofer-KI-Experten zusammen mit dem Unternehmen Phoenix Contact ein lokales Sprachmodell für die Generierung von strukturiertem Text (ST) für die SPS-Programmierung nach IEC 61131-3.

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Der Aufbau der Geschäftsstelle des Leistungszentrums wird durch die Fraunhofer-Gesellschaft gefördert. Unternehmen haben ab sofort die Möglichkeit, von einem breiten Angebot zu profitieren – von praxisnahen Live-Demonstrationen und Use-Case-Workshops über individuelle Beratungen bis hin zur direkten Integration KI-gestützter Copilots in bestehende Entwicklungsprozesse. Highlights sind der Gen-AI-Incubator in Paderborn und die Smart Factory OWL in Lemgo:

  • Im Incubator arbeiten Unternehmen gemeinsam mit KI-Experten des Fraunhofer IEM und Studierendenteams an neuen KI-Lösungen für die Entwicklung. In einer geschützten Umgebung können Unternehmen diese Ansätze gezielt erproben, validieren und mit hoher Geschwindigkeit in die Praxis überführen.
  • In der Smart Factory OWL können Unternehmen mit Experten des Fraunhofer IOSB-INA KI für die Automatisierung unter Realbedingungen einsetzen und so beispielsweise Rüstzeiten für Maschinen und Anlagen deutlich reduzieren.

Interessierte Unternehmen können sich an Dr.-Ing. Christian Fechtelpeter und Dr. Gesa Benndorf wenden.

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