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Steuerung über die SPS
Über Turcks I/O-Systeme BL20 oder BL67 werden die Signalleuchten angebunden und entweder im systemeigenen CoDeSys-programmierbaren Gateway oder von der übergeordneten SPS gesteuert. Um das System in die Automatisierungsinfrastruktur des Anwenders einzubinden, bieten die I/O-Systeme zahlreiche Gateways für die gängigen Feldbus- und Ethernet-Lösungen.
Doch nicht nur als Signalleuchte eignet sich die LED im Industrieumfeld, auch als Beleuchtungsquelle kann sie ihre Vorteile gegenüber anderen Lichtquellen ausspielen. Seit kurzem ergänzen daher LED-Maschinen- und Arbeitsleuchten das Turck-Portfolio. Die Gehäusematerialien und das Konstruktionsprinzip der Maschinenleuchten entsprechen exakt denen von IP67-Verteilern und -Sensoren.
Resistent gegen Kühlschmierstoffe oder Reinigungsmittel
Die Leuchten sind vergossen und resistent gegen herkömmliche Kühlschmierstoffe, Öle oder aggressive Reinigungsmittel. Eine deutlich geringere Reparaturanfälligkeit und verlängerte Austauschzyklen sind die Folge. Da die LED-Maschinenleuchten mit 24 VDC versorgt werden und eine Stromaufnahme unter 0,5 A haben, lassen sie sich direkt über M12-Steckverbinder an einen Standard-SPS-Ausgang, Passivverteiler oder Feldbusstationen anschließen. Über eine SPS oder ein programmierbares Feldbus-Gateway von Turck kann die Beleuchtung abhängig von anderen Steuerungsvariablen extern geschaltet werden.
Diese Option erleichtert nicht nur die Installation, sondern bietet ganz neue Möglichkeiten der Energieeinsparung. So könnten statt dauerhafter 100-Prozent-Beleuchtung individuelle Beleuchtungsszenarien in Abhängigkeit von Produktionsabschnitt, Produkt, Helligkeit vor Ort oder anderen Parametern programmiert werden in Frage. Der reduzierte Verkabelungsaufwand durch den M12-Anschluss gerät angesichts dieser flexiblen Steuerungsmöglichkeiten fast zur Randnotiz. Die Maschinenleuchten sind als Einbau-Längsleuchte sowie als Aufbau-Rund- und Kubusleuchten verfügbar, letztere auch mit Schwanenhals.
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